Viele Unklarheiten
Syrien-Konferenz: Wenig Fortschritte bei Planungen
publiziert: Montag, 17. Jun 2013 / 15:40 Uhr
Baschar al-Assad hat seine Teilnahme bereits zugesagt. (Archivbild)
Baschar al-Assad hat seine Teilnahme bereits zugesagt. (Archivbild)

Damaskus - Die Vorbereitungen für die von Russland und den USA geplante Syrien-Friedenskonferenz kommen nicht voran. Aus syrischen Oppositionskreisen hiess, Vertreter der beiden Grossmächte wollten sich am 25. Juni mit dem UNO-Syriengesandten Lakhdar Brahimi zu Beratungen treffen.

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Allerdings sei immer noch völlig unklar, welche Oppositionellen bereit seien, an den Friedensverhandlungen teilzunehmen. Die Exil-Opposition sei momentan vor allem mit internen Querelen beschäftigt. Die Konferenz, die in Genf stattfinden soll, war ursprünglich für die erste Junihälfte geplant gewesen.

Das Regime des Präsidenten Baschar al-Assad hat seine Teilnahme bereits zugesagt. Die Opposition sieht sich in einer schlechten Verhandlungsposition, weil die Regierungstruppen mit Hilfe der libanesischen Hisbollah in den vergangenen Wochen einige militärische Erfolge erzielen konnten. Inzwischen heisst es inoffiziell, die Konferenz könne möglicherweise erst im September stattfinden.

Anschlag auf Flughafen

Syrische Rebellen bekannten sich unterdessen zu einem Anschlag auf einen Militärflughafen in Damaskus. Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija stellte ein Angehöriger der Al-Scham-Brigade in der Nacht zum Montag ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug neben einem Munitionsdepot im Flughafen Messe ab. Dieser liegt im Westen der Hauptstadt.

Medienberichte, wonach zehn Angehörige der Regierungstruppen bei dem Anschlag ums Leben gekommen sein sollen, konnten nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden. Am Montag zählten die Revolutionäre bis zum Nachmittag landesweit 17 Tote, darunter 5 Kämpfer der von Deserteuren gegründeten Freien Syrischen Armee.

Die US-Regierung hatte vergangene Woche erklärt, sie habe sich wegen des Einsatzes von Chemiewaffen durch das Regime entschlossen, Waffen an die Rebellen zu liefern. Allerdings ist bislang nicht die Rede von panzerbrechenden Waffen und Boden-Luft-Raketen, die von den Rebellen gefordert worden waren.

Der seit März 2011 andauernde Konflikt in Syrien hat nach Schätzungen der Vereinten Nationen bereits mehr als 93'000 Menschen das Leben gekostet.

 

(fajd/sda)

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