Syrien ist nicht das nächste Angriffsziel der Kriegskoalition
publiziert: Montag, 14. Apr 2003 / 11:21 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Apr 2003 / 11:43 Uhr

Manama - Die USA und Grossbritannien haben nach den Worten des britischen Aussenministers Jack Straw nicht die Absicht, nach Irak auch das Nachbarland Syrien anzugreifen. Straw rief Damaskus aber auf, zu kooperieren.

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Grossbritannien habe klar gemacht, dass Syrien nicht als nächstes auf der Liste möglicher Angriffsziele stehe, sagte Straw in Bahrain beim Auftakt seiner Reise durch die Golfregion. Eine derartige Liste gebe es überhaupt nicht.

Allerdings müssten die Syrer einige wichtige Fragen beantworten. Wichtig sei, dass Syrien in der Frage über die mögliche Flucht von Mitgliedern der entmachteten irakischen Führung in das Nachbarland voll kooperiere. Dies gelte auch für die Vorwürfe, wonach das Land chemische oder biologische Waffen entwickle.

Am Sonntagabend hatte US-Präsident George W. Bush Syrien erneut davor gewarnt, Mitgliedern der entmachteten irakischen Führung Zuflucht zu gewähren und das Land zur Zusammenarbeit aufgefordert.

Auch die israelische Regierung sprach eine Drohung gegen Syrien aus. Der israelische Verteidigungsminister Schaul Mofas forderte Syrien am Montag auf, die Führer palästinensischer Extremistengruppen auszuweisen. Syrien müsse überdies die Bedrohung Israels durch die libanesische Hisbollah-Miliz beenden.

Syrien unterstützt seit Jahrzehnten radikale Palästinensergruppen, die bisher ein Friedensabkommen mit Israel auf der Basis territorialer Kompromisse für die Palästinenser ablehnen.

Der syrische Aussenminister Faruk el Scharah hatte am Sonntag die Kritik Washingtons zurückgewiesen, Damaskus habe führenden Irakern Unterschlupf gewährt. Gleichzeitig warnte die syrische Führung, Israel werde Ziel syrischer Angriffe werden, falls die USA Damaskus als nächstes angreifen wollten.

(fest/sda)

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