Das Blutvergiessen nimmt kein Ende
Syrien meldet heftigste Kämpfe seit März 2011
publiziert: Sonntag, 15. Jul 2012 / 22:35 Uhr
Bewaffnete Auseinandersetzungen. (Archivbild)
Bewaffnete Auseinandersetzungen. (Archivbild)

New York/Damaskus - Die syrische Hauptstadt Damaskus ist am Sonntag von den heftigsten Kämpfen seit dem Beginn der Rebellion im März 2011 erschüttert worden. Von den Kämpfen betroffen waren die Viertel Tadamon, Kafar Sussa, Nahr Aischa und Sidi Kadad.

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Es habe in mehreren Stadtvierteln bewaffnete Auseinandersetzungen gegeben, sagte der Chef der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, Rami Abdel Rahman. «Die Sicherheitskräfte versuchen die Kontrolle über die Viertel zurückzugewinnen, aber sie schaffen es vorerst nicht», sagte Rahman.

Die Beobachtungsstelle gab die Zahl der am Sonntag in Syrien bei politischer Gewalt Getöteten mit 55 an, darunter 25 Zivilisten, zwölf Aufständische und 18 Soldaten. Für Samstag kam die Stelle auf eine Gesamtzahl von 115 Getöteten.

(bert/sda)

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