Syrien verspricht Vorgehen gegen Waffenschmuggel
publiziert: Freitag, 1. Sep 2006 / 15:26 Uhr

Bern - Syrien hat will helfen, das Waffenembargo gegen die Hisbollah-Miliz in Libanon durchzusetzen. Präsident Baschar al-Assad habe ihm versichert, die Waffenstillstands- Resolution zu unterstützen.

Syriens Präsident El Assad.
Syriens Präsident El Assad.
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Dies sagte UNO-Generalsekretär Kofi Annan in Damaskus. Von syrischer Seite lag keine Stellungnahme vor. Den Waffenstillstand sollen 15 000 UNO-Soldaten in Südlibanon absichern.

«Der Präsident versicherte mir, dass Syrien alle notwendigen Schritte ergreifen wird, um Absatz 15 der Resolution in die Tat umzusetzen», sagte Annan nach einem Treffen mit Assad. Die Passage der Resolution verbietet illegale Waffenlieferungen an die Hisbollah, gegen die Israel im Juli und August 34 Tage lang Krieg geführt hatte.

Kontrollen angekündigt

Syrien werde die Sicherheit an der Grenze zu Libanon erhöhen und sei bereit, das Gebiet gemeinsam mit der libanesischen Armee zu kontrollieren, sagte Annan. Neben dem Iran gilt Syrien als Verbündeter der schiitischen Hisbollah-Miliz.

(ht/sda)

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