Schuld zurückgewiesen
Syrien widerspricht Annan zu Tremseh
publiziert: Sonntag, 15. Jul 2012 / 13:45 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 15. Jul 2012 / 22:35 Uhr
Die syrische Regierung weist jede Schuld am Blutbad in Tremseh von sich.
Die syrische Regierung weist jede Schuld am Blutbad in Tremseh von sich.

New York/Damaskus - Die syrische Regierung wies jede Schuld an dem Blutbad in dem Dorf Tremseh von sich. Der Sprecher des Aussenministeriums, Dschihad al-Makdisi, sagte am Sonntag vor den Medien in Damaskus, die Armee habe in dem Dorf am vergangenen Donnerstag 37 Kämpfer getötet.

6 Meldungen im Zusammenhang
Bei der Operation seien nur zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Die Kämpfer der Opposition hätten vor dem Angriff in dem Bezirk Menschen entführt und die Bevölkerung terrorisiert.

Die Opposition hatte am Freitag erklärt, in dem Dorf nahe der Stadt Hama seien mehr als 200 Menschen getötet worden. Die UNO-Beobachter sind der Auffassung, dass sich der Angriff hauptsächlich gegen Deserteure und Aktivisten gerichtet habe.

Makdisi sagte weiter, die Regierung habe bei dem Angriff keine Flugzeuge, Helikopter, Panzer oder Artillerie eingesetzt. Die Armee habe lediglich Truppentransporter und leichte Waffen wie Panzerabwehrraketen benutzt.

Artilleriegeschosse und Granaten

Die gegenteilige Behauptung des Syrien-Sondergesandten Kofi Annan sei «sehr übereilt» gewesen und entspreche nicht den Fakten, sagte der Sprecher. Annan hatte in einem Brief an den UNO-Sicherheitsrat nach der Stürmung der Kleinstadt durch die syrische Armee am Donnerstag den Einsatz von «Artillerie, Panzern und Helikoptern» kritisiert.

Diese Darstellung war von den UNO-Beobachtern vor Ort bestätigt worden. Bei der Untersuchung vor Ort seien Artilleriegeschosse und Granaten gefunden worden, über die nur die Streitkräfte von Präsident Baschar al-Assad verfügten, teilten die Beobachter mit.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York/Damaskus - Die USA haben Russland und China für den Rücktritt des Syrien-Sondergesandten Kofi Annan ... mehr lesen
Kofi Annan hatte seinen Rückzug erklärt und dies mit den «Unstimmigkeiten innerhalb der internationalen Gemeinschaft» über das Vorgehen in der Syrienkrise begründet.
Moskau - Der internationale Syrien-Beauftragte Kofi Annan hofft nach Gesprächen in Moskau auf eine Einigung im UNO-Sicherheitsrat ... mehr lesen
Annan trifft sich mit Putin zu Gesprächen. (Archivbild)
New York/Damaskus - Die syrische Hauptstadt Damaskus ist am Sonntag von den heftigsten Kämpfen seit dem Beginn der ... mehr lesen
Bewaffnete Auseinandersetzungen. (Archivbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 19
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen Kalten Krieg will er trotz mehr Präsenz im Osten vermeiden. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Blödsinn! Das Schaf ist selbst daran Schuld, dass es vom Wolf gerissen wird, ... Mi, 01.06.16 00:50
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 16°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 15°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
Bern 15°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 17°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter freundlich
Genf 14°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten