Syrien will Waffenschmuggel verhindern
publiziert: Samstag, 9. Sep 2006 / 08:06 Uhr

New York - Syrien hat nach Angaben der Vereinten Nationen die Stationierung von Soldaten an seiner Grenze zu Libanon zugesagt.

Assad nimmt ein Ausbildungsangebot der UNO an.
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Damit will das Land den Schmuggel von Waffen an die radikal-islamische Hisbollah verhindern. Der syrische Präsident Baschar al-Assad habe ihm telefonisch versprochen, tein Bataillon zur Sicherung der Grenze bereitzustellen, sagte UNO-Generalsekretär Kofi Annan am Freitag. Ein Bataillon sind übelicherweise zwischen 600 und 800 Soldaten.

Assad habe zudem ein Angebot der internationalen Gemeinschaft für Training, Ausrüstung und «internationales Know-how» der Soldaten angenommen. Er habe Deuschland gebeten, das entsprechende Fachwissen zur Verfügung zu stellen, sagte Annan weiter.

Deutsches Engagement

Dies könne mit einem entsprechenden deutschen Engagement im Libanon einhergehen. Deutsche Grenzschutz- und Zollexperten sind am Flughafen von Beirut im Einsatz. Sie sollen dort die Kontrolle von Passagieren und Fracht unterstützen, damit Waffenschmuggel an die Hisbollah unterbunden wird.

Die Unterbrechung dieses Nachschubs für die schiitische Miliz war eine Bedingung Israels zur Aufhebung seiner See- und Luftblockade gegen Libanon. Syrien und der Iran werden weithin verdächtigt, die Hisbollah mit Waffen und Geld zu unterstützen.

Überwachung des Waffenstillstandes

Israel und die Hisbollah im Süden Libanons hatten gut einen Monat lang Krieg gegeneinander geführt. Eine Friedenstruppe der Vereinten Nationen soll gemäss einer UNO-Resolution die Einhaltung eines Waffenstillstands zwischen den Konfliktparteien überwachen.

(ht/sda)

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