Syriens Grossmufti hält Rücktritt Assads für möglich
Syriens Grossmufti warnt vor NATO-Intervention
publiziert: Sonntag, 6. Nov 2011 / 09:17 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 6. Nov 2011 / 10:12 Uhr
Bashar al-Assad, Präsident von Syrien
Bashar al-Assad, Präsident von Syrien

Berlin - Der einflussreiche syrische Grossmufti Scheich Hassun schliesst einen Rückzug des bedrängten Präsidenten Baschar al-Assad aus der Politik nicht aus. «Er ist kein Präsident auf Lebenszeit», sagte der Rechtsgelehrte in seiner Heimatstadt Aleppo dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel».

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Scheich Hassun ist nicht nur die höchste islamische Autorität in Syrien, sondern auch enger Vertrauter des Präsidenten. Der Grossmufti warnte vor einer Intervention der NATO in Syrien. Dies könnte zu einer Katastrophe und Selbstmordattentaten in westlichen Ländern führen.

Besonders Europa werde «in Mitleidenschaft» gezogen und sollte sich deshalb in Syrien mehr engagieren: «Die Europäer wären bessere Friedensvermittler als die Arabische Liga.»

Assad trägt nach den Worten des Grossmuftis die Verantwortung für politische Fehler. Allerdings werde er die gegenüber der Arabischen Liga am vergangenen Mittwoch zugesagten Verpflichtungen einhalten und Reformschritte einleiten. «Das Blutvergiessen muss aufhören», forderte er. Allerdings machte der Religionsgelehrte für die Gewalt vorwiegend aus Nachbarstaaten eingereiste Fundamentalisten verantwortlich.

Tote zu Beginn des Opferfestes

Regierungstruppen töteten zu Beginn des islamischen Opferfestes erneut vier Zivilisten. Wie Menschenrechtsaktivisten am Sonntag weiter berichteten, schossen die Soldaten auf Demonstranten.

Drei Menschen seien in der Provinz Homs ums Leben gekommen. Die Hochburg der Gegner des Regimes von Präsident Baschar al-Assad ist seit Wochen heftigen Angriffen ausgesetzt. Ein weiterer Mensch starb nach Angaben der Opposition in der Stadt Hama.

Noch am Samstag hatte die syrische Führung einen Rückzug des Militärs aus den Wohngebieten noch an diesem Wochenende in Aussicht gestellt. Sie hatte ausserdem versprochen, auf ein Ende der Gewalt hinzuwirken. Ungeachtet dessen wurden aber auch am Samstag mindestens 28 Menschen getötet.

(asu/sda)

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Ersatz
Seh ich ähnlich. Wo ich auf der Welt hinsehe, stehen die kriegerischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Islam.

Dies deshalb, weil der Kamelhändler Mohhamed in sein Büchlein geschrieben hat, dass man den Islam auch mit dem Schwert verbreiten müsse und auf Andersgläubige dabei keine Rücksicht nehmen solle.

Wenn seine 1.2 Milliarden Anhänger sich von seinem Gedankengut lösen könnten, hätten wir schlagartig die friedlichste Welt seit es die Menschheit gab.

Hier ein guter Text mit dem Versuch aufzuzeigen, wieso wir von den Korangläubigen keine grossen Taten erwarten sollten. Ausser es geht um die Verbreitung ihres Wahnsinns.

"Muslime brauchen nichts Neues zu erfinden oder entdecken, da alles was die Menschheit braucht, bereits im Koran steht.“

http://www.exmuslime.at/gastbeitraege/327-warum-ist-der-islam-ein-prob...
Pauschalisierung
Wieviele Nobelpreisträger kommen aus dem islamischen Raum?
Welche bahnbrechende Erfindung haben wir der Entdeckerfreude der Koranschüler zu verdanken, die den Koran auswendiglernen müssen.

Ich zitier hier mal ein paar Stimmen zum Islam

Manuel II. Palaiogolos (1350-1425):
"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten".

VOLTAIRE
"...Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes
Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Satanslehre, er redet die
Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer
wieder Blut. Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr
entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit
dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den
Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen
Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden
Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu
verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er
Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie
Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit
etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als
Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes
natürliche Licht des Verstandes erstickt."

Wo fand eigentlich das letzte Mal eine Vorführung von Voltaires "Der Fanatismus des Propheten Mohammed" statt. In der meisterlichen Übersetzung von Goethe?

Kennen Sie nicht? Vielleicht, weil sich kein Theather mehr getraut es auf den Spielplan zu setzen?
Typisch
für die westliche Arroganz eine Religion pauschal als zurückgeblieben abzuqualifizieren.
Solange
die arabische Welt nicht vom zurückgebliebenen Islam loskommt, wird sich auch nichts ändern. Denn nur der Islam behindert den Fortschritt. Die jetzt gestürtzten Despoten werden in absehbarer Zeit durch neue (islamistische) ersetzt sein. Und der Islam wird weiter verhindern dass die Frauen mehr Mitsprache in der Familienpolitik erhalten und so die dringend notwendigen Änderungen in der (Über)-Bevölkerungspolitik verhindern.
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