Hinterhalt
Syrische Armee tötet offenbar 175 Rebellen
publiziert: Mittwoch, 26. Feb 2014 / 16:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Feb 2014 / 17:22 Uhr
Unter den Toten sind angeblich Kämpfer aus Saudi-Arabien, Katar und Tschetschenien.(Symbolbild)
Unter den Toten sind angeblich Kämpfer aus Saudi-Arabien, Katar und Tschetschenien.(Symbolbild)

Beirut - Die syrische Armee hat nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Sana bei einem Hinterhalt in der Nähe von Damaskus 175 Rebellen getötet. Regierungstruppen hätten die Aufständischen östlich der Hauptstadt aufgespürt.

5 Meldungen im Zusammenhang
Unter den Toten seien Kämpfer aus Saudi-Arabien, Katar und Tschetschenien, die teils der islamistischen Al-Nusra-Front und der ebenfalls islamistischen Gruppierung Liwa al-Islam angehörten, meldete Sana weiter.

Dem Bericht zufolge ereignete sich der Angriff in der Region Ost-Ghuta, die seit Monaten zwischen Rebellen und Regierung umkämpft ist. Demnach wollten die Kämpfer den Rebellen in der Region von Kalamun zu Hilfe kommen. Das Staatsfernsehen zeigte die blutüberströmten Leichen dutzender Kämpfer, teils in Zivil, teils in Uniform, viele mit Sportschuhen.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die der Opposition nahesteht, berichtete ihrerseits, mindestens 70 islamistische Kämpfer seien in einem Hinterhalt der Regierungstruppen und der mit ihr verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz getötet worden. 89 weitere Rebellenkämpfer würden nach den Kämpfen nahe der Ortschaft Otaybe noch vermisst.

Jordanier und Saudi-Araber

Aus Sicherheitskreisen hiess es, die Gruppe habe praktisch zur Gänze aus Jordaniern und Saudi-Arabern bestanden. Demnach war sie am frühen Morgen aus Jordanien nach Syrien eingedrungen. Diesen Angaben zufolge gab es 156 Tote auf Seiten der Rebellen, zehn weitere ihrer Kämpfer seien gefangen genommen worden.

Saudi-Arabien unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Aufständischen im Kampf gegen Machthaber Baschar al-Assad. Seit Beginn des Aufstands im März 2011 wurden laut der Beobachtungsstelle mehr als 140'000 Menschen getötet. Friedensgespräche zwischen den beiden Parteien unter Vermittlung der Vereinten Nationen brachten bisher kein Ergebnis.

(ig/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Syrer leiden unter ständiger Todesgefahr.(Symbolbild)
Genf - Die Untätigkeit des ... mehr lesen 1
New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat am Samstag einstimmig das Ende der Belagerung von Städten im Bürgerkriegsland Syrien gefordert. Auch Russland, das Syriens Staatschef Baschar al-Assad unterstützt und Sanktionen ablehnt, stimmte der entsprechenden Resolution zu. mehr lesen  1
Damaskus/New York - Die syrischen Regierungsstreitkräfte setzen nach ... mehr lesen 1
Die Fotos wurden HRW nach eigenen Angaben von lokalen Aktivisten zur Verfügung gestellt.
Die Regierung foltert angeblich Kinder und Jugendliche.(Symbolbild)
New York - Die UNO wirft Regierung und Opposition im syrischen Bürgerkrieg schwere Kindesmisshandlungen vor. Die Regierung foltere Kinder und Jugendliche, und die Opposition rekrutiere ... mehr lesen 1
Inzwischen...
kann es einem egal sein was in Afrika, Syrien, Irak etc. passiert, denn die Politik interessiert es auch nicht.
Man kann nur noch für Wachsamkeit plädieren, damit solche Leute hier keinen Quadratmillimeter Fuss rein bekommen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte ... mehr lesen  
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen ... mehr lesen   1
Die NATO sei weiterhin an einem Dialog mit Russland interessiert.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
OFT GELESEN
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 18°C 24°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
Basel 19°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
St. Gallen 16°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
Bern 16°C 23°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
Luzern 16°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Genf 17°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich recht sonnig
Lugano 19°C 29°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten