Syrische Regierung bittet Moskau um Finanzhilfe
publiziert: Samstag, 4. Aug 2012 / 15:06 Uhr
Moskau lehnt Forderungen nach einem Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ab.
Moskau lehnt Forderungen nach einem Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ab.

Beirut - Syrien hat seinen Verbündeten Russland um Finanz- und Wirtschaftshilfe gebeten, um die Folgen der westlichen Sanktionen gegen das Regime in Damaskus abzufedern. Vizeregierungschef Kadri Dschamil habe bei Gesprächen in Moskau besonders einen Mangel an Erdölprodukten wie Diesel beklagt.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die syrische Delegation habe «eine gewisse Summe in harter Währung beantragt, um die komplizierte Lage in Syrien zu überbrücken», berichteten Medien in Moskau am Samstag. Von russischer Seite lag zunächst keine Reaktion vor. Die UNO-Vetomacht hat im Weltsicherheitsrat bislang alle Resolution gegen seinen Waffenkunden Syrien blockiert.

Die Strafmassnahmen der EU und der USA seien illegal, wurde Dschamil zitiert. «Russland hat die Aufgabe übernommen, Syrien in der aktuellen Lage wirtschaftlich zu unterstützen», sagte der Politiker weiter. Er erhoffe sich in den nächsten Wochen konkrete Schritte. Die Sanktionen hätten einen negativen Einfluss auf Syriens Wirtschaft.

Russland hält weiterhin zu Assad

Zuvor hatte der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin die jüngste Verurteilung des syrischen Regimes durch die UNO-Vollversammlung verurteilt. «Diese Resolution verschärft die Konfrontation nur und bewegt die Konfliktparteien nicht zum Dialog», sagte Tschurkin in New York. Moskau lehnt Forderungen nach einem Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad ab.

Die russische Regierung zeigte sich besorgt über das Blutvergiessen in Aleppo. «Illegale Verbände» versuchten offenbar, die syrische Stadt zu einem Stützpunkt für Angriffe auf die regulären Truppen auszubauen, teilte das Aussenministerium in Moskau mit.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Damaskus/Aleppo - Um die Kontrolle der nordsyrischen Metropole Aleppo wird seit Tagen gerungen. Informationen über die ... mehr lesen
Die nordsyrische Metropole Aleppo.
Rauchwolken über Damaskus. (Archivbild)
Beirut - Die Macht des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad schwindet. Nach ... mehr lesen
Beirut - Syrische Rebellen haben in der Nacht zu Samstag das Gebäude des Staatsfernsehens in der umkämpften Metropole Aleppo angegriffen. Der Angriff scheiterte aber am ... mehr lesen
Syrische Rebellen seien beim Versuch, das Gebäude des Staatsfernsehens zu stürmen, von der syrischen Luftwaffe beschossen worden. (Symbolbild)
Flüchtlinge werden nach Ausbruch der Kämpfe in Aleppo erneut vertrieben.
Genf/Damaskus - Angesichts der Eskalation des Bürgerkrieges in Syrien hat das Rote Kreuz die Regierung und die Rebellen in einem ... mehr lesen 1
Damaskus - Russland schlägt erstmals schärfere Töne gegenüber Syriens Staatschef Baschar al-Assad an. Aussenminister Sergej ... mehr lesen
Mindestens 64 Menschen starben bei dem Bombenanschlag.
Mindestens 64 Menschen starben bei dem ...
Nigeria  Abuja - Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in der nigerianischen Grossstadt Kano sind mindestens 64 Menschen getötet und 126 weitere verletzt worden. Zwei Sprengsätze waren während des Freitagsgebets in der Grossen Moschee von Kano explodiert. 
40 Tote bei Bombenanschlag an Bushaltestelle in Nigeria Yola - Bei einem Bombenanschlag im Nordosten Nigerias sind rund 40 ...
Anschlag auf Busbahnhof in Nigeria: 5 Tote Kano - Bei einem Bombenanschlag auf einen Busbahnhof im Norden Nigerias sind ...
USA  Washington - Der Polizist, der im August ...
Tausende Leute demonstrierten in den vergangenen Tagen auf die Strassen Amerikas.
Landesweite Proteste gegen Polizei drohen zu eskalieren Ferguson - Nach den schweren Unruhen in Ferguson ist es in der Nacht zum Mittwoch in mehreren ... 1
Keine Klage gegen Polizisten - Proteste in Ferguson schlagen in Gewalt um Ferguson - Die tödlichen Polizeischüsse auf ... 2
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1072
    Ein Habenichts stellt Bedingungen? Die Briten profitieren am meisten von der EU. Sie stecken die ... heute 19:02
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2599
    Der... IS setzt gerade den Koran 1:1 um. Deshalb haben viele Muslime damit ein ... heute 17:38
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2599
    Bedingungen "die Freizügigkeit für Bundeskanzlerin Angela Merkel "so grundlegend" ... heute 16:36
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2599
    "Die Türkei leistet grosse Hilfe für viele Flüchtlinge" Der Libanon ist das nächste Land des Nahen Ostens, indem die Spannungen ... heute 15:52
  • LinusLuchs aus Basel 50
    Hat Grosser Bruder auch ein Argument? Sollte Ihnen nebst Ihrer Breitseite noch irgendein stichhaltiges ... heute 09:05
  • BigBrother aus Arisdorf 1461
    Bitte Scheuklappen ablegen Wie immer aus der Perspektive einer Ultra-Linken Emanze geschrieben. ... gestern 22:39
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2599
    Man... sollte die Intelligenz von V. Putin nicht unterschätzen. Er weiss ... gestern 10:40
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2599
    Warren Buffet... hat es doch schon öffentlich gesagt, um was es hier grundsätzlich geht: ... Mi, 26.11.14 14:35
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 4°C 8°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 4°C 9°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 3°C 6°C nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig nebelig
Bern 6°C 8°C leicht bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt
Luzern 7°C 8°C leicht bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt stark bewölkt
Genf 8°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 8°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten