Aktivisten sind vorgerückt
Syrische Regierungstruppen sind nahe bei Palmyra
publiziert: Mittwoch, 23. Mrz 2016 / 15:06 Uhr
Die Dschihadisten zerstörten in Palmyra Ruinen die zum Weltkulturerbe gehören.
Die Dschihadisten zerstörten in Palmyra Ruinen die zum Weltkulturerbe gehören.

Beirut - Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind die syrischen Regierungstruppen von Staatschef Baschar al-Assad nach Angaben von Aktivisten weiter auf die Antikenstadt Palmyra vorgerückt.

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Die regierungstreuen Einheiten stünden «zwei Kilometer vom südlichen und fünf Kilometer vom westlichen Stadtrand» entfernt, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) am Mittwoch mit. Die IS-Miliz wehre sich und habe seit Montag mindestens 26 Regierungssoldaten getötet.

Die SOHR stützt sich auf ein Netzwerk von Informanten in Syrien, ihre Angaben sind unabhängig kaum überprüfbar. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete unter Verweis auf eine Militärquelle, die Einheiten der Regierung hätten einen strategisch wichtigen Hügel südwestlich der Stadt eingenommen.

Regierungstruppen wollen Palmyra zurückerobern

Die Dschihadisten hatten die Stadt, deren antike römische Ruinen zum Weltkulturerbe zählen, im Mai vergangenen Jahres erobert. Danach sprengten sie unter anderem den 2000 Jahre alten Baal-Tempel, den Baal-Schamin-Tempel sowie mehrere einzigartige Turmgräber, den Triumphbogen und einen Teil der berühmten Säulenstrasse. Auch schockierten sie die Weltöffentlichkeit mit einer Reihe öffentlicher Hinrichtungen in den Ruinen.

Anfang März starteten die Regierungstruppen mit Unterstützung russischer Luftangriffe eine Offensive zur Rückeroberung Palmyras. Moskau hatte Ende September zugunsten der Regierung in Damaskus militärisch in den Konflikt eingegriffen.

Kürzlich ordnete Staatschef Wladimir Putin überraschend einen weitgehenden Truppenabzug aus Syrien an und begründete dies damit, dass die russischen Streitkräfte ihre Aufgabe in dem Bürgerkriegsland weitgehend erfüllt hätten.

(sda)

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IS-Kämpfer hatten die Stadt im Zentrum Syriens vor einem Monat nach tagelangen Kämpfen von den Regierungstruppen erobert.
Es...
geht im Syrienkrieg gar nicht darum, ob B. al-Assad ein Despot ist oder nicht. Ginge es darum, müssten die muslimischen Extremisten erst recht gegen das saudische Herrscherhaus wüten.
Tun sie aber nicht, denn das sind ja keine Schiiten oder Alawiten, sondern Wahabiten, fromme Muslime wie die Sunniten.
Es geht hier nicht um freiheitsliebende Demokraten vs. Despoten. Es geht nur um religiösen Fanatismus.
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