Zwei Drittel haben Angst vor Krankheit
Tabuthema Krebs: Kinder wissen kaum Bescheid
publiziert: Freitag, 7. Sep 2012 / 15:50 Uhr
Die Befragung von 500 Kindern hat ergeben, dass 97 Prozent nicht wissen, dass Sonnenbrände zu Hautkrebs führen können.
Die Befragung von 500 Kindern hat ergeben, dass 97 Prozent nicht wissen, dass Sonnenbrände zu Hautkrebs führen können.

London - Kinder sind sich nicht bewusst, welche Ursachen Krebs hat. Einige wenige glauben laut einer Umfrage von Macmillan Cancer Support sogar, dass sie an Krebs erkranken können, wenn sie sich schlecht benehmen.

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Die Befragung von 500 Kindern zwischen neun und 16 Jahren hat ergeben, dass 97 Prozent nicht wissen, dass Sonnenbrände zu Hautkrebs führen können.

Nachholbedarf bei Lehrern

Immerhin 91 Prozent wissen, dass Rauchen das Krebsrisiko erhöhen kann. Die Hilfsorganisation sieht sich angesichts der Ergebnisse darin bestätigt, dass viele Kinder einen eklatanten Wissensmangel haben, wenn es um Krebserkrankungen geht. Lehrer müssten in der Schule mehr zu diesem Thema in den Lehrstoff bringen, fordert die Organisation in einem BBC-Bericht.

Die Kinder, die an der Umfrage teilnahmen, schienen auch nicht zu wissen, was eine Krebserkrankung bedeutet. Eines von fünf Kindern nimmt an, dass Krebs immer tödlich ist. Mehr als die Hälfte gab an nicht zu wissen, was Krebs überhaupt ist. Vier Prozent glauben sogar, dass Krebs von einem Menschen auf den anderen übertragen werden kann. Dem steht gegenüber, dass zwei Drittel der befragten Kinder jemanden kennen, bei dem Krebs diagnostiziert wurde. Mehr als die Hälfte sagt, dass das Wort Krebs ihnen Angst macht.

Fernhalten kontraproduktiv

Laut Katherine Donnelly von Macmillan Cancer Support glauben nach wie vor viele Menschen, dass jüngere Kinder vor Gesprächen über Krebs geschützt werden sollten. «Es ist in vielerlei Hinsicht noch immer so etwas wie ein Tabu. Nicht alle Lehrer fühlen sich in der Lage über Krebs zu reden oder wissen, wo sie entsprechendes Informationsmaterial bekommen können.» Die Ergebnisse der Umfrage hätten gezeigt, dass etwas mehr Kinder mit zunehmendem Alter über Krebs informiert worden sind.

Obwohl dies ein positives Signal zu sein scheint, bleibt die Anzahl gering. «Immer mehr Menschen erkranken an Krebs. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder jemanden kennen, der direkt betroffen ist. Das kann für sie sehr belastend sein und es könnte sein, dass sie Angst haben, Fragen zu stellen. Nur ein Viertel der Kinder hat in der Schule etwas über Krebs gehört und das muss sich ändern», so Donnelly.

(knob/pte)

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