Bildgebendes Hightech-Device nimmt Verdauungstrakt unter die Lupe
«Tadpole Endoscope» revolutioniert Krebsdiagnose
publiziert: Mittwoch, 23. Sep 2015 / 10:58 Uhr
«Tadpole Endoscope»: Mikro-Roboter ferngesteuert.
«Tadpole Endoscope»: Mikro-Roboter ferngesteuert.

Forscher der Chinese University of Hong Kong haben mittels 3D-Druck das «Tadpole Endoscope» (TE) entwickelt, das einen Durchbruch in der Krebsdiagnose bedeutet.

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Es handelt sich um einen Mikro-Roboter, der mit einer Kamera ausgestattet ist und vom Patienten geschluckt wird. Das TE-Device wird anschliessend von den Ärzten mithilfe einer Fernbedienung gesteuert, während es Bilder aus dem Verdauungstrakt drahtlos übermittelt.

Pillengrosses Gadget

Gastrointestinale Krebserkrankungen wie Speiseröhrenkrebs sowie Magen- und Darmkrebs werden mithilfe dieser Diagnose-Methode frühzeitig erkannt. Traditionelle Magen-Darm-Spiegelungen, die einen erhöhten Stress für den menschlichen Körper zur Folge haben, könnten somit umgangen werden. Das pillengrosse TE-Gadget verfügt über eine flexible Hinterflosse, die zur Fortbewegung dient. Es muss nur vom Patienten geschluckt werden, bevor es selbstständig zu arbeiten beginnt.

Das TE-Device bewegt sich aufgrund der natürlichen Darmtätigkeit bis zum unteren Gastrointestinaltrakt. Durch Anpassung der Körperhaltung des Patienten kann der behandelnde Arzt sogar durch den entsprechenden Winkel den gesamten Magen erfassen. Wird der Patient während der Untersuchung nach Hause geschickt, so erhält dieser ein Sensor-Pad, das die Bilder aufzeichnet, welche später zur Diagnose herangezogen werden. Bisher ist das TE-Gadget in einem künstlichen Modell und einem Schweinemagen getestet worden.

(pte)

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