Täter des Anschlags auf Trevi-Brunnen in Haft
publiziert: Montag, 22. Okt 2007 / 14:48 Uhr / aktualisiert: Montag, 22. Okt 2007 / 16:54 Uhr

Rom - Die Polizei in Rom hat einen 54-jährigen Rechtsextremisten gefasst, der am Freitag einen Farb-Anschlag auf den weltbekannten Trevi-Brunnen verübt haben soll. Er protestierte angeblich gegen das derzeit stattfindende Filmfest.

Ein Rechtsextremist wurde anhand von Videoaufnahmen identifiziert.
Ein Rechtsextremist wurde anhand von Videoaufnahmen identifiziert.
1 Meldung im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
La Dolce VitaLa Dolce Vita
Der Mann wurde dank der Videoaufnahmen einiger Touristen identifiziert. Sie hatten ihn gefilmt, während er roten Farbstoff in das Wasser des Monuments schüttete. Der Rechtsextremist wurde nach Angaben italienischer Medien angezeigt. Er beteuerte seine Unschuld.

Die Polizei sucht noch nach Komplizen, die nach dem Vandalenakt Flugblätter verteilt hatten. Zur Aktion bekannte sich eine Gruppe, die sich als «Futuristische Aktion» bezeichnete und gegen das derzeit in Rom laufende Filmfest und seinen finanzielle Aufwand protestierte.

Letzte Farbreste entfernt

Inzwischen hat die Stadt Rom die letzten roten Farbreste von dem Monument entfernt. Der Brunnen wurde - zur Enttäuschung der Touristen - weiträumig abgeriegelt, während Mitarbeiter der Stadt den weissen Marmor mit Schwämmen und Hochdruckreinigern säuberten.

Der Trevi-Brunnen im Herzen der italienischen Hauptstadt erlangte in den 1960er Jahren durch eine erotische Badeszene mit der Schauspielerin Anita Ekberg in Federico Fellinis Filmklassiker «La Dolce Vita» internationale Berühmtheit. Traditionell werfen Urlauber eine Münze ins Wasser, um noch einmal nach Rom zurückzukehren.

(tri/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Rom - Auf den weltbekannten ... mehr lesen
Rotes Wasser im Trevi-Brunnen. (Manipuliertes Foto)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten Mann aus Eglisau getötet zu haben. mehr lesen  
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Der 22-jährige befindet sich seit Samstag auf der Flucht. (Symbolbild)
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 5°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Basel 6°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
St. Gallen 5°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Bern 6°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Luzern 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Genf 9°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 16°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten