Taifun «Durian» zieht nach Vietnam
publiziert: Montag, 4. Dez 2006 / 23:04 Uhr

Hanoi - Nach den schweren Verwüstungen auf den Philippinen mit voraussichtlich über 1000 Toten hat der Taifun «Durian» Kurs auf Vietnam genommen. Obwohl der Sturm an Kraft verlor, wurden in Vietnam Evakuierungen eingeleitet.

In Vietnam wurden 90'000 Menschen in Sicherheit gebraucht.
In Vietnam wurden 90'000 Menschen in Sicherheit gebraucht.
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Die nationale Wetterbehörde in Vietnam stufte «Durian» von einem Taifun auf einen Tropensturm herab. Der unaufhörlich wirbelnde Sturm erreichte noch eine Spitzengeschwindigkeit von 102 Kilometern pro Stunde.

Die Behörden in Vietnam leiteten umfangreiche Vorkehrungen ein und brachten bis zu 90 000 Menschen in Sicherheit. Der Sturm sollte in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) auf die südliche Küste Vietnams treffen, wo auch Touristenzentren bedroht sind.

Touristen zum verlassen aufgefordert

Feriengäste wurden zum Verlassen der Inseln vor der Nha-Trang-Bucht in der Provinz Khanh Hoa aufgefordert. Auf dem Festland wurden Touristen angewiesen, in den Zimmern zu bleiben oder abzureisen.

Auf den Philippinen hatte «Durian» mit bis Geschwindigkeiten von bis zu 190 Kilometern pro Stunde gewütet und mit seinen Regenmassen verheerende Zerstörungen angerichtet.

Viele Vermisste

Durch die vom Sturm ausgelösten Schlammlawinen kamen nach offiziellen Angaben mindestens 450 Menschen ums Leben. Weitere 599 Menschen würden vermisst, berichtete das Nationale Koordinierungszentrum für Katastrophenschutz in Manila.

Da Rettungskräfte wenig Hoffnung hatten, noch Überlebende zu finden, scheinen sich damit Befürchtungen zu bestätigen, wonach mehr als 1000 Menschen von in der Region Bicol am Abhang des Vulkan Mayon abgegangenen Schlammlawinen getötet wurden.

Hilfe läuft an

Im philippinischen Katastrophengebiet lief unterdessen die Hilfe aus mehreren Ländern an. Caritas Schweiz unterstützt mit 200 000 Franken ihre lokale Partnerorganisation CDRC. Ein Logistiker des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) beteiligt sich zudem an den Abklärungen vor Ort, welche Hilfe in den kommenden Tagen nötig sein wird, wie das SRK mitteilte.

(ht/sda)

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