Tamilen trauern in der Klosterkirche Einsiedeln
publiziert: Sonntag, 2. Jan 2005 / 22:08 Uhr

Einsiedeln - 500 bis 600 in der Schweiz lebende Tamilen und Einheimische haben in der Klosterkirche Einsiedeln der Opfer des Seebebens gedacht. Der Trauergottesdienst wurde von Abt Martin Werlen und Menschen aus Sri Lanka gestaltet.

Einsiedeln ist für die Tamilen in der Schweiz ein wichtiger Wallfahrtsort. (Bild: Archiv)
Einsiedeln ist für die Tamilen in der Schweiz ein wichtiger Wallfahrtsort. (Bild: Archiv)
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Der Gottesdienst habe rund eine Stunde gedauert, sagte der Informationsbeauftragte des Klosters, Pater Othmar Lustenberger, der Nachrichtenagentur sda. Der Abt habe seine Freude über die grosse Solidarität ausgedrückt, aber auch an die zehntausenden von Opfer anderer Krisenorte erinnert, die täglich an Hunger sterben.

Einsiedeln ist für die Tamilen in der Schweiz ein wichtiger Wallfahrtsort. Jährlich findet eine Tamilenwallfahrt zur Schwarzen Madonna statt.

Bereits am Samstag hatten in Freiburg 2500 Tamilen der Opfer der Flutwelle in Sri Lanka gedacht. Das Treffen war ursprünglich als Neujahrsfest geplant, wurde jedoch in eine Trauerfeier umgewandelt.

Die Trauernden kamen im Kongresszentrum von Freiburg zusammen, wo jede und jeder als Zeichen der Trauer ein schwarzes Stoffstück und eine rosafarbene Blume erhielt. Während der Trauerfeier schritten die Trauernden mit einer Kerze in der Hand um einen Sarg, der den durch die Flutwelle verursachten Tod symbolisierte.

Zahlreiche der 33 000 in der Schweiz lebenden Tamilen haben bei der Katastrophe in Südasien Angehörige verloren. In Sri Lanka kamen nach bisherigen Informationen über 29 700 Menschen ums Leben.

(rr/sda)

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