Nachwuchs im Zoo Zürich
Tapirmädchen Oroya mag nicht «modeln»
publiziert: Mittwoch, 21. Mai 2014 / 13:42 Uhr

Zürich - Grade mal drei Wochen alt ist das Flachlandtapir-Mädchen Oroya, und es hat schon seinen Kopf: Vor den Medien posieren und sich fotografieren lassen - nein danke. Lieber spielt die Kleine Verstecken mit ihrer Mutter und mit der Tierpflegerin.

Oroya beinelt um ihre Mutter herum, die gemächlich der Tierpflegerin mit dem Futtereimer zu einem gut einsehbaren Platz in der Anlage folgt. Dort mag Oroya aber nicht bleiben. Sie schlüpft behende durch einen Zaun ins Gebüsch eines abgetrennten Teils - und ist sofort wie vom Erdboden verschluckt: Das Streifen- und Fleckenmuster, das sie im ersten halben Lebensjahr trägt, ist eine perfekte Tarnung.

Mutter Amapa hält Ausschau nach der Kleinen, vergisst aber nicht, währenddessen weiter zu kauen. Tierpflegerin Tanja Scheiwiller versucht, die Ausreisserin zu erwischen, aber kaum ist Oroya wieder bei Mama, entwischt sie schon wieder.

Oroya - der Name ist einer peruanischen Stadt entlehnt - kam in der Nacht auf den 30. April zur Welt, als 27. Flachlandtapir-Baby im Zoo Zürich, wie Zoodirektor Alex Rübel am Mittwoch vor den Medien sagte. Die grossen, urtümlichen Tiere leben seit 1934 im Zoo.

Die Tiere aus Südamerika gelten als gefährdet. Der Zoo Zürich beteiligt sich am europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Wissenschaftlich gesehen sind Flachlandtapire als so genannte Unpaarhufer mit Pferden und Nashörnern verwandt. Meist fressen sie Pflanzen, verschmähen laut Rübel aber auch einen Fisch oder ein totes Tier nicht.

Hübsches «hässliches Entlein»

Ebenfalls drei Wochen alt ist das Schwarzhals-Schwänlein, das mit seinen Eltern ebenfalls in der Pantanal-Anlage lebt. Hübsch sieht es aus in seinem hellgrauen, wuschligen Flaum - keine Rede vom «hässlichen Entlein» aus dem Märchen.

Mutter und Vater geben gut Acht auf das Kleine und verjagen immer wieder mit drohendem Fauchen vorwitzige Enten. Sie machen ihrem Namen alle Ehre: Über dem schneeweissen Körper ragt tiefschwarz der Hals auf mit schwarzem Kopf und Schnabel, über dem ein knallroter Höcker leuchtet. Das Paar lebt seit Juli 2013 im Zoo Zürich, wie Kurator Samuel Furrer sagte.

(bert/sda)

Mehr Menschlichkeit für Tiere.
Seriöser Einsatz für das Wohl der Tiere.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Auf Tour mit HAInrich, dem Hai.
Auf Tour mit HAInrich, dem Hai.
Publinews Jetzt eintauchen  Mit einer fantastischen Lage direkt am Konstanzer Hafen und Blick auf den Bodensee, liegt das SEA LIFE Konstanz, nur wenige Gehminuten von der Innenstadt, dem Lago und dem Bahnhof entfernt. In mehr als 35 Becken können etwa 3500 Tiere hautnah entdeckt werden. mehr lesen  
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt ... mehr lesen  
-
Ausstellung: «Die Katze. Unser wildes Haustier»
Publinews Ausstellung im Naturmuseum Thurgau  Die Katze ist das beliebteste Haustier in der Schweiz. Mal ist sie anschmiegsam, oft distanziert, immer ist sie eigenwillig. Die neue ... mehr lesen  
Publinews Kommen Sie vorbei und geniessen Sie im Plättli Zoo in Frauenfeld einige unvergessliche Stunden und hautnahe, tierische Erlebnisse. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
Wir setzen uns für die Verbesserung der Qualität von Tierheimen und Tier ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 18°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 17°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 18°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 18°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 21°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten