Taucher gerettet - Von Riesenechse angegriffen
publiziert: Sonntag, 8. Jun 2008 / 14:33 Uhr

Jakarta - Fünf vermisste Taucher aus Europa sind nach zwei Tagen Suche auf einer einsamen Insel in Indonesien wohlauf gefunden worden. Die fünf aus Grossbritannien, Frankreich und Schweden stammenden Taucher mussten sich auf einer Insel einer Riesenechse erwehren.

Komodo-Warane können bis zu 3 Meter lang werden.
Komodo-Warane können bis zu 3 Meter lang werden.
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Wie lokale Medien am Wochenende berichteten, hatte der Ehemann der Tauchleiterin Kathleen Mitchinson die Suchtrupps alarmiert, die die Gruppe schliesslich am Samstag entdeckten. Ein kleines Boot brachte die Geretteten auf die Insel Flores, wo Mitchinson ihrem Mann um den Hals fiel, wie MetroTV zeigte. Die fünf waren ausgetrocknet, aber ansonsten in guter Verfassung.

Die Europäer waren am Donnerstag nach einem Tauchgang im Komodo-Nationalpark in Osten Indonesiens durch starke Strömungen abgetrieben worden. Sie drifteten nach eigenen Schätzungen mehr als 25 Kilometer auf dem Meer.

Insel entdeckt

Sie banden sich fest aneinander, als sie merkten, dass sie gegen die Strömung nicht ankamen. Irgendwann entdeckte einer von ihnen die kleine Insel Rinca, und die fünf brachten noch einmal alle Kraft auf, um den Strand zu erreichen.

Nachdem sie erschöpft die Insel erreicht hatten näherte sich ihnen ein Komodo-Waran. Das sind die grössten noch lebenden Echsen der Welt, die bis zu drei Meter lang werden können. Sie greifen Menschen an.

Steinwürfe als Abwehr

Die Gruppe warf nach eigener Darstellung mit Steinen, um das Tier auf Distanz zu halten und durchwachte die ganze Nacht. «Es war eine schreckliche Erfahrung», sagte der Bruder einer der Geretteten, Richard Allin, der BBC in Devon in Grossbritannien. «Meine Schwester ist völlig fertig, aber froh dass alles vorbei ist.»

In dem Gebiet treffen der indische und der pazifische Ozean aufeinander. Die Gewässer gelten wegen der unberechenbaren Strömungen als sehr gefährlich und sind nur für erfahrene Taucher geeignet. Die Tauchleiterin kannte die Gegend aber seit Jahren. Die andere Britin und ihr Freund betreiben eine Tauchschule in Thailand.

(ht/sda)

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