Tausende Helfer kämpfen gegen angeschwemmtes Öl
publiziert: Sonntag, 9. Dez 2007 / 10:49 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Dez 2007 / 15:20 Uhr

Seoul - Die Auswirkungen des Tankerunglücks vor Südkorea sind schwerwiegender als erwartet. Zwei Tage nachdem 10 500 Tonnen Rohöl aus dem Tanker «Hebei Spirit» ausgelaufen sind, setzten Tausende von Menschen den Kampf gegen die bisher schlimmste Ölpest des Landes fort.

Die Behörden befürchten eine ökologische und wirtschaftliche Katastrophe. (Archivbild)
Die Behörden befürchten eine ökologische und wirtschaftliche Katastrophe. (Archivbild)
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Nach Angaben des Hauptquartiers der koreanischen Küstenwache in Inchon waren mehr als 6800 Spezialisten von Reinigungsfirmen, Soldaten, Polizeikräfte und Einwohner des Gebiets im Einsatz, um die Ölschicht im Gelben Meer abzutragen und die verschmutzten Strände zu säubern.

Auf mindestens 17 Kilometern Länge und 10 Metern Breite sammelte sich am Ufer zäher Ölschlick an. Die Regierung stufte die Lage in dem rund 120 Kilometer südlich von Seoul entfernten Landkreis Taean offiziell als Katastrophe ein.

«Es ist möglich, dass sich die Öllache weiter ausbreitet», sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das Auslaufen des Öls sei erst vor kurzem vollständig gestoppt und das restliche Öl aus drei beschädigten Tanks abgepumpt worden. Das Schiff könne jetzt in den nächsten Hafen manövriert werden.

Von Lastkahn gerammt

Der in Hongkong registrierte Tanker liegt noch immer etwa zehn Kilometer vor der Küste vor Anker. Am Freitag war er von einem antriebslosen Lastkahn gerammt worden.

Der Kahn hatte sich bei stürmischem Wetter von einem Schlepper losgerissen. Ein Kran auf dem Kahn schlug dabei drei Löcher in die Aussenwand des Tankers. Der Tanker hatte nach Medienberichten 260'000 Tonnen Öl geladen, die im Hafen von Daesan gelöscht werden sollten.

Die Katastrophe ist ein schwerer Schlag für die Tourismus- und Tierzuchtindustrie in dem ökologisch wertvollen Landkreis. Die Arbeiten zur Eindämmung der Ölpest würden mindestens zwei Monate beanspruchen, sagte der Minister für Maritime Angelegenheiten und Fischerei, Kang Moo Hyun.

(bert/sda)

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