Tausende Mädchen am Arbeitsplatz ihrer Eltern
publiziert: Donnerstag, 10. Nov 2005 / 08:24 Uhr

Bern - Am Nationalen Tochtertag schnuppern Mädchen zum fünften Mal in der Berufswelt ihrer Eltern.

Der Tochtertag habe bis jetzt noch keinen Erfolg bei der Integration von Frauen im Berufsleben gezeigt.
Der Tochtertag habe bis jetzt noch keinen Erfolg bei der Integration von Frauen im Berufsleben gezeigt.
Laut den Organisatoren können sie dabei Neues entdecken und erleben. Ob der Anlass der Gleichberechtigung direkt nützt, ist für sie noch nicht absehbar.

Der Tochtertag ist ein Projekt der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten und richtet sich primär an Mädchen in der 5.-7. Schulklasse. Er soll ihnen einen Einblick in Berufe und Arbeitsfelder gewähren, die sie nicht kennen.

Der Tochtertag habe bis jetzt noch keinen Erfolg bei der Integration von Frauen im Berufsleben gezeigt, räumte Isabelle Santamaria, Projektleiterin des Tochtertages, ein. In den letzten zwanzig Jahren hätten sich die Berufszweige, die spezifisch für Frauen oder Männer seien, kaum verändert.

Ein «grosses Motivationsprojekt»

Der Tochtertag sei aber nach wie vor ein «grosses Motivationsprojekt» und eine wichtige Informationsquelle für die Mädchen, sagte Santamaria. Sie rechnet für dieses Jahr wieder mit tausenden Mädchen, die sich an der Aktion beteiligen - ähnlich wie in früheren Jahren.

Als einziger Kanton hat Basel-Stadt dieses Jahr keinen Tochtertag organisiert. Der Tag sei immer mehr zu einem «gewöhnlichen Berufsschnuppertag geworden», sagte Inés Mateus vom Gleichstellungsbüro von Basel-Stadt auf Anfrage.

Auch die Kantone Waadt und Jura haben ihre eigenen Projekte. Nach Kritik von Seiten der Eltern und Lehrkräfte führen sie unter dem Motto «Alle Berufe wagen!» einen Besuchstag durch, der nicht nur für die Mädchen, sondern auch für die Knaben gedacht ist.

Im letzten Jahr hatte der Kanton Wallis den Tochtertag boykottiert, weil die Knaben ausgeschlossen seien.

(smw/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten Nationen noch 500'000 durch den Konflikt entwurzelte Menschen verzeichnet. mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 10°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 11°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 9°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 8°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 10°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 13°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 17°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten