Tausende Rumänen in Sicherheit gebracht

publiziert: Mittwoch, 26. Apr 2006 / 15:35 Uhr

Bukarest - In Rumänien sind bis Mittwoch mehr als 15 000 Menschen aus den Hochwassergebieten in Sicherheit gebracht worden. Allein in der südrumänischen Region Dolj, wo die Donau die Grenze zu Bulgarien bildet, waren es über 10 000.

Die Donauflut hatte in den vergangenen Tagen 148 Ortschaften erreicht.
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Dies berichtete die Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf das Innenministerium. Die Donauflut hatte in den vergangenen Tagen 148 Ortschaften erreicht. 848 Häuser wurden überschwemmt, davon stürzten 230 ein. Ausserdem stehen 21 000 Hektar Ackerfläche unter Wasser.

Im Nachbarland Bulgarien entspannte sich die Lage dagegen ein wenig. Das Hochwasser der Donau ging dort weiter zurück. Allerdings blieb der Notstand in den Donaugemeinden in Kraft. Die Deiche an der Donau in Bulgarien werden weiter rund um die Uhr kontrolliert, wie das Ministerium für Katastrophenschutz in Sofia mitteilte.

Desinfektion gegen Seuchen

Gebiete und Gebäude, aus denen sich das Wasser zurückgezogen hat, wurden mit Desinfektionsmittel besprüht, um Seuchen zu vermeiden. Schulen und Kindergärten in der Stadt Widin im Westen des Landes, die wegen des Hochwassers in den vergangenen zwei Wochen geschlossen waren, wurden wieder geöffnet.

In der Stadt sank der Pegelstand der Donau um 13 Zentimeter auf 9,49 Meter. Im weiteren Verlauf der Woche wurde ein weiterer Rückgang des Wasserstandes um bis zu 15 Zentimeter täglich erwartet.

Bulgarien und Rumänien erlebten erst im vergangenen Jahr die schlimmsten Überschwemmungen seit mehreren Jahrzehnten. Dutzende Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden obdachlos.

(bert/sda)

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