Tausende fliehen vor Hurrikan
publiziert: Sonntag, 28. Aug 2005 / 07:55 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Aug 2005 / 11:32 Uhr

New Orleans - Im US-Bundesstaat Louisiana hat die Flucht vor dem Hurrikan «Katrina» begonnen, der mit gefährlicher Stärke das Festland ansteuert.

Der Hurrikan wird Windgeschwindigkeiten zwischen 210 bis 249 Kilometer pro Stunde erreichen.
Der Hurrikan wird Windgeschwindigkeiten zwischen 210 bis 249 Kilometer pro Stunde erreichen.
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Tausende von Menschen folgten dem Aufruf der Behörden, sich im Landesinneren in Sicherheit zu bringen.

Louisianas Gouverneurin Kathleen Blanco hatte die Menschen in niedrig gelegenen Küstenabschnitten aufgerufen, nicht dort zu bleiben. Das US-Fernsehen zeigte viele Kilometer lange Autoschlangen. An Tankstellen gab es lange Wartezeiten. Der Hurrikan soll am Sonntag die Küsten von Louisiana sowie von West-Florida erreichen.

Bereits sieben Tote

Es wurden Massenevakuierungen in der Region angekündigt, da es keine Anzeichen für eine Abschwächung des Sturms gab. Er hatte bereits in der Nacht zum Freitag in Südflorida schwere Überschwemmungen verursacht. Sieben Menschen kamen ums Leben. Am Samstag waren eine Million Einwohner noch immer ohne Strom.

Nach seinem zerstörerischen Zug über Florida war der Sturm in den Golf von Mexiko gewirbelt und tankt nun über dem warmen Wasser stetig auf.

249 Kilometer pro Stunde

Das Hurrikan-Zentrum in Miami rechnet damit, dass "Katrina" bis zum zweiten Eintreffen an der US-Küste zu einem gewaltigen Sturm der zweitstärksten Kategorie anwachsen wird.

Das bedeutet Windgeschwindigkeiten zwischen 210 und 249 Kilometern pro Stunde und die Gefahr schwerster Überflutungen. Hurrikans dieser Stärke können extreme Schäden anrichten und beispielsweise das Wasser bis zu zehn Kilometer ins Inland treiben.

Häuser mit Brettern vernageln

In Louisiana werden vor allem in New Orleans Vorkehrungen getroffen. Die Stadt liegt zum grossen Teil unter dem Meeresspiegel. Rund 1,4 Millionen Menschen leben in der Region. Bürgermeister Ray Nagin rief die Leute auf, ihre Häuser mit Brettern zu vernageln und genügend Vorräte annzulegen.

Wo genau "Katrina" auf das Festland treffen wird, lässt sich nach Angaben des Hurrikan-Zentrums aber allenfalls mehrere Stunden vor der Ankunft voraussagen. So liefen auch in den Küstenabschnitten von Mississippi und Alabama Schutzvorkehrungen auf Hochtouren.

(sda)

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