Teilchenbeschleuniger für zwei Monate ausser BetriebGenf - Nur zehn Tage nach seinem Start musste der weltgrösste Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf für zwei Monate abgeschaltet werden. Ein Teil der Maschine müsse repariert werden, sagte der Sprecher des CERN, James Gillies.
(tri/sda)

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Der Beschleuniger war bereits am Donnerstag wegen Stromproblemen abgeschaltet worden.
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Der Beschleuniger war bereits am Donnerstag wegen Stromproblemen abgeschaltet worden. Am Freitag wurde er zwar wieder hochgefahren, dann jedoch wegen neuer Probleme abermals gestoppt.
Noch ist der Grund für die Panne nicht ganz klar. Nach CERN-Angaben könnte eine Kabelverbindung zwischen zwei Hochleistungsmagneten, durch die Starkstrom fliesst, durchgeschmort sein. Dabei entwich zur Kühlung verwendetes Helium.
Nun müsse der betroffene Sektor - einer von acht auf der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich - für die Reparatur erwärmt werden. Erwartete Schwierigkeiten
Forscher wollen in dem mehr als 100 Meter unter der Erde gelegenen «Large Hadron Collider» (LHC) Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und miteinander kollidieren lassen.
Nach fast 20-jähriger Vorbereitungszeit hatten Wissenschaftler am 10. September den ersten Protonen-Strahl in die 27 Kilometer lange unterirdische Röhre des weltweit leistungsstärksten Beschleunigers geschickt. Von den Experimenten erhoffen sich die Wissenschaftler Aufschluss über fundamentale Fragen wie die Entstehung des Universums und die Struktur der Materie.
Die Versuche gelten mit als die schwierigsten, die Menschen je unternommen haben. Deswegen hatten Experten nach jahrzehntelangen Vorbereitungen auch nicht damit gerechnet, dass von Anfang an alles planmässig verläuft.
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