Tennis: Heroischer Marc Rosset verlor nach 5:47 Stunden
publiziert: Freitag, 6. Apr 2001 / 20:39 Uhr

Neuenburg - Marc Rossets Rückkehr ins Schweizer Daviscup-Team verlief resultatmässig äusserst unglücklich. Der Genfer unterlag im Auftaktspiel des Viertelfinals in Neuenburg Arnaud Clément nach heroischem Kampf in 5:47 Stunden 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (8:6) und 13:15. Derzeit versucht Roger Federer, gegen Nicolas Escudé auf 1:1 auszugleichen.

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Rosset wehrte in seinem ersten Daviscup-Einzel nach zwei Jahren im Schlusssatz in vier verschiedenen Aufschlaggames acht Matchbälle ab, ehe beim neunten Siegpunkt des Franzosen sein Rückhand-Volley im Netz landete. Der Rückkehrer hatte seine grosse Chance kurz vorher gehabt: Clément schenkte ihm mit drei Doppelfehlern hintereinander das Break zum 12:11, anschliessend fehlten Rosset bei eigenem Aufschlag und 30:15 nur noch zwei Punkte zum Sieg. Am Schluss war Rosset gegen den wieselflinken Clément praktisch stehend k.o. Die über 5000 Zuschauer in der «Patinoire du Littoral» verabschiedeten ihn aber trotz der 13. Niederlage im 37. Daviscup- Einzel mit einer verdienten und langen «Standing Ovation».

Rossets stärkster Schlag war wie erwartet der Service. Er schlug 48 Asse und 49 Servicewinner, beging daneben aber auch 30 Doppelfehler. In Anbetracht der Returnstärke des Melbourne- Finalisten musste er allerdings viel Risiko eingehen. Von der Grundlinie aus hatte Clément logischerweise Vorteile, Rosset hielt aber überraschend gut mit.

Die Partie war eine der längsten in der Daviscup-Geschichte, sie war nur 17 Minuten kürzer als jene 1989 zwischen Horst Skoff und Mats Wilander, die seit Einführung des Tiebreaks in den ersten vier Sätzen den bisherigen Rekord bildet.

(kil/sda)

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