Tennis: Jelena Dokic liess belgisches Final-Duell platzen
publiziert: Samstag, 18. Okt 2003 / 18:30 Uhr / aktualisiert: Samstag, 18. Okt 2003 / 21:08 Uhr

Justine Henin-Hardenne und überraschend Jelena Dokic stehen sich im Final der Swisscom Challenge gegenüber. Die Serbin bootete die topgesetzte Kim Clijsters aus und liess damit den erwarteten Showdown der beiden Belgierinnen um die Nummer 1 im Frauen-Tennis platzen.

An der Spitze des Rankings könnte es gleichwohl zu einer Verschiebung kommen. Holt sich Justine Henin-Hardenne am Sonntag ihren achten Titel in diesem Jahr, wird sie ihre Landsfrau als Weltranglisten-Erste ablösen.

Auf den unerwarteten 1:6, 6:3, 6:4-Erfolg von Jelena Dokic hatte zu Beginn des zweiten Halbfinals nichts hingedeutet. Kim Clijsters gewann den ersten Satz in 17 Minuten locker und schien ungefährdet dem neunten Saisonduell gegen Justine Henin-Hardenne entgegenzusteuern.

Dass sie danach nicht mehr ihr gewohntes Rendement erreichte, begründete Clijsters mit aufkommender Müdigkeit. Sie habe sich nach dem Doppel-Einsatz zu später Stunde am Freitag zu wenig erholt. "Das war ein Match zu viel." Einen grossen Teil zur Wende trug allerdings auch Jelena Dokic bei, die sich mit Fortdauer der Partie immer besser auf das Spiel ihrer Gegnerin einzustellen vermochte.

Jelena Dokic, die vor gut einem Jahr im Ranking an 4. Stelle lag und zur Zeit Platz 25 einnimmt, erreichte in Kloten nach 2001 zum zweiten Mal den Final. Vor zwei Jahren war sie Lindsay Davenport unterlegen.

Mit ihrem überzeugenden Halbfinal-Auftritt setzte sie den Aufwärtstrend fort, den sie schon am Vorabend mit dem klaren Sieg gegen Patty Schnyder ein erstes Mal bestätigt hatte. In den Turnieren vor Kloten hatte sie während mehreren Wochen enttäuscht und bei elf Starts nie mehr als eine Partie gewonnen.

Trotz der Chance, neue Weltranglisten-Erste zu werden, betrachtet Justine Henin-Hardenne den Final als eine Partie wie jede andere. "Ich hatte nie das Ziel, hier die Nummer 1 zu werden. In meiner Karriere strebe ich dies sicher an, aber nicht jetzt", sagte die zweifache Grand-Slam-Siegerin, die mit dem 6:4, 6:4 auch in der fünften Begegnung mit der Russin Nadia Petrowa (WTA 14) die Oberhand behielt.

Justine Henin-Hardenne erreichte zum elften Mal in diesem Jahr den Final, wogegen Jelena Dokic erstmals in dieser Saison so weit gekommen ist.

Kim Clijsters war zudem die erste Spielerin aus den Top Ten, die Dokic in diesem Jahr zu bezwingen vermochte. Die Nummer 1 hatte sie schon einmal geschlagen; 1999 hatte sie als damalige Nummer 129 der Welt Martina Hingis in der 1. Runde in Wimbledon mit einem 6:2, 6:0 gedemütigt.

Swisscom Challenge. WTA-Turnier (1,3 Mio. Dollar/Halle). Einzel, Halbfinals: Jelena Dokic (Ser) s. Kim Clijsters (Be/1) 1:6, 6:3, 6:4. Justine Henin-Hardenne (Be/2) s. Nadia Petrowa (Russ) 6:4, 6:4. -- Final (Sonntag, 13.30 Uhr): Dokic - Henin-Hardenne (2).

Doppel, Halbfinals: Kim Clijsters/Ai Sugiyama (Be/Jap/1) s. Alicia Molik/Magui Serna (Au/Sp) 6:4, 6:2. Virginia Ruano Pascual/Paola Suarez (Sp/Arg/2) s. Cara Black/Liezel Huber (Zim/SA/4) 1:6, 6:3, 7:6 (7:2).

Programm vom Sonntag. 12.00 Uhr: Beatrice Tschanz/Jakob Hlasek - Manuela Maleeva/Renato Tosio (Exhibition; Schiedsrichter Heinz Günthardt, Linienrichter Marco Rima). -- 13.15 Uhr: Jelena Dokic (Ser) - Justine Henin-Hardenne (Be/2), anschliessend Kim Clijsters/Ai Sugiyama (Be/Jap/1) - Virginia Ruano Pascual/Paola Suarez (Sp/Arg/2).

(tr/Si)

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