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Marc Rosset vor Rücktritt?
Tennis: Mindestens fünf Schweizer spielen in Gstaad im Hauptfeld
publiziert: Freitag, 6. Jul 2001 / 14:38 Uhr

Gstaad - Das UBS Open Gstaad (ab Samstag) verfügt mit vier Top-Ten- Spielern über eine der besten Besetzungen seiner Geschichte. Im Mittelpunkt stehen indessen Schweizer: Wimbledon-Viertelfinalist Roger Federer und der an Rücktritt denkende Marc Rosset (Foto).

Roger Federer verpasste in Wimbledon seine erste Chance, ein Grand-Slam-Turnier gewinnen zu können. Hat er sich bis zu seinem Gstaad-Startspiel von der vermeidbaren Niederlage gegen Tim Henman und den Adduktorenproblemen erholt? Für Federer folgt das dritte «Heimspiel» der Saison (nach zweimal Daviscup) nicht im rechten Moment. Die Umstellung von Rasen auf Sand ist in bloss drei Tagen kaum zu bewerkstelligen. Nach dem Turnier warten kurze Ferien auf ihn. Ausserdem hat Federer bei seinen ersten drei Teilnahmen am Swiss Open stets in der 1. Runde verloren. Das sind alles Indizien, dass Federer nicht die ganze nächste Woche im Saanenland verbringen wird.

Oder aber kann Federer den Wimbledon-Schwung mitnehmen? Das Publikum wird ihm jede erdenkliche Unterstützung gewähren. Schliesslich hatte Federer auch in Wimbledon bis vor zwei Wochen stets in der Startrunde verloren. Der bald 20-jährige Baselbieter ist als erster Schweizer seit Rosset vor fünf Jahren in Gstaad gesetzt. Vielleicht meint es ja das Los endlich wieder einmal gut mit den Schweizern.

Die Unterstützung der Fans hat nach den Ereignissen von Wimbledon auch Marc Rosset auf sicher. Der Genfer hat den im Frust ausgesprochenen Rücktritt aufgeschoben, aber noch nicht aufgehoben. Am Freitagnachmittag trainierte er während zwei Stunden erstmals in Gstaad. Noch weiss Rosset nicht, wie seine Karriere nach dem Swiss Open weitergehen soll. Seine Situation ist vergleichbar mit jener von Jakob Hlasek vor sechs Jahren. Der stand 1995 ebenfalls kurz vor dem Rücktritt, erreichte dann in Gstaad sensationell den Final und verlängerte mit den im Berner Oberland gewonnenen ATP-Punkten seine Laufbahn um anderthalb Jahre. Rosset braucht Punkte, um die direkte Qualifikation fürs US Open zu schaffen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass der 30-jährige Genfer im Herbst seiner Karriere nochmals Qualifikationsturniere bestreiten will.

Neben Federer und Rosset gehen in Gstaad drei weitere Schweizer auf Punktejagd. Michel Kratochvil (ATP 73), die Schweizer Nummer 2, gehört trotz der Leistungsdichte im Tableau zu den Geheimfavoriten. Starke Sommerleistungen von ihm auf Sandplätzen haben fast schon Tradition, ausserdem ist der 22-jährige Ostermundiger an seinem «Heimturnier» besonders motiviert. George Bastl und Ivo Heuberger kamen mit Wildcards ins Hauptfeld. Die vier Top-Ten-Spieler, welche an der Spitze der Setzliste stehen, sind Marat Safin (ATP 3), Juan Carlos Ferrero (ATP 4), Sébastien Grosjean (ATP 8) und Titelhalter Alex Corretja (ATP 9). Keiner dieses Quartetts wird am Montag aus den ersten Zehn fallen. Dahinter folgt in der Gesetztenliste bereits Roger Federer, der dank des Wimbledon-Exploit etwa auf Weltranglistenposition 12 vorrücken wird.

Eine besondere Bedeutung kommt diesmal dem Wetter zu. Nach den sintflutartigen Regenfällen des Vorjahrs benötigen die Veranstalter Sonnentage mehr denn je. Der lokale Wetterbericht von MeteoSchweiz ist in der Internet-Homepage des Turniers (www.ubsopengstaad.ch) integriert. OK-Präsident Hansruedi Schaerer: «Der Schaden im Ticketbereich war durch eine Risikoversicherung abgedeckt. Darüber hinaus sind Mehrkosten von bis zu 250 000 Franken entstanden, die wir selber tragen mussten.» Unvorhergesehene Ausgaben von einer Viertelmillion würden andere Veranstalter in den Ruin treiben --das Gstaader Turnier konnte den Sturz in ein Finanzloch dank eines Rückstellungs-Polsters abfedern.

Nun kommen aber die Folgeschäden. Finanzchef Jürg Horn: «Der Vorverkauf lief rund 10 Prozent schlechter als im Vorjahr. Nicht gut liefen insbesondere Montag, Dienstag, Mittwoch und der Finalsonntag.» Das sind beunruhigende Zahlen für ein Turnier, das 90 Prozent der Tickets im Vorverkauf absetzt. Je besser das Wetter in den nächsten Tagen, desto mehr Leute werden künftig wieder den Vorverkauf benützen. Für Kurzentschlossene sind an den ersten Tagen noch genügend Tickets vorhanden. Und was macht das Wetter in Gstaad in den nächsten Tagen für Kapriolen? Am Freitag schien die Sonne. Bei den bereits zahlreich präsenten Spielern (vor allem aus Südamerika) floss im Training der Schweiss in Strömen. Aber schon für das Qualifikations-Wochenende sind Schauer, eine markante Abkühlung und wechselhaftes Wetter angekündigt. Immerhin: ab Montag -- spätestens ab Dienstag -- soll es trocken sein...

Tarango und Manta in Qualifikation

Im Qualifikationsturnier von diesem Wochenende werden Akteure mit Weltranglistenklassierungen zwischen 80 und 300 schon gutes Tennis zeigen. Vor einem Jahr war der diesmal direkt qualifizierte Sergi Bruguera das Aushängeschild des Qualifying, diesmal ist es der amerikanische «Bösewicht» Jeff Tarango (ATP 176). Daviscup- Stammspieler Lorenzo Manta (ATP 232) ist der namhafteste Schweizer; ausserdem kämpfen Junge wie Michael Lammer oder Jun Kato um ATP- Punkte. An der traditionellen Eröffnungs-Exhibition am Sonntagnachmittag werden Yannick Noah, Roger Federer und Marc Rosset für Ballzauber sorgen.

(sda)

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