Tennis: Nummer 1 für Federer in Reichweite
publiziert: Sonntag, 2. Nov 2003 / 20:21 Uhr

Roger Federer reist im Rennen um die Jahresend-Nummer-1 nicht gänzlich chancenlos ans Masters in Houston. Sein Bezwinger Tim Henman bezwang in Paris-Bercy auch Andy Roddick (Halbfinal) und Andrei Pavel (Final) und kam zum elften Turniersieg.

Für Federer liegt die Nummer 1 in Reichweite, die Reserven von Roddick und Ferrero sind geschrumpft.
Für Federer liegt die Nummer 1 in Reichweite, die Reserven von Roddick und Ferrero sind geschrumpft.
Hätte Andy Roddick im Palais Omnisports den Final erreicht, wäre Roger Federer vor dem Flug nach Texas Mitte Woche nicht einmal mehr eine theoretische Chance auf die Nummer 1 geblieben. So aber steigt Roddick mit 26 Punkten Reserve auf Juan Carlos Ferrero und einem 142-Punkte-Polster auf Federer ins Masters (ab 8. November).

Der Turniersieg in Houston ist im besten Fall (keine Niederlage in der Vorrunde) 150 Punkte wert. Federers minime Chance bleibt intakt, solange Roddick kein Spiel und Ferrero höchstens ein Spiel gewinnt.

Tim Henman, der vor einer Woche in den Viertelfinals in Basel gegen David Nalbandian völlig chancenlos geblieben war, liess sich in Paris-Bercy dank imponierenden Leistungen von niemandem stoppen. Vor allem in Tiebreaks bewies der 29-jährige Engländer aus Oxford starke Nerven: Gegen Federer (7:6, 6:1), Roddick (7:6, 7:6) und Pavel (6:2, 7:6, 7:6) gewann er innerhalb von 42 Stunden sechs Kurzentscheidungen.

Im Viertelfinal hatte Henman gegen Federer im Startsatz zwei Satzbälle abwehren müssen. Gegen Roddick wurde es einzig im zweiten Tiebreak brenzlig: Nach einer 5:1-Führung liess Henman den 21-jährigen US-Open-Champion noch einmal ausgleichen und verwertete erst den sechsten Matchball.

Im Final gegen Andrei Pavel dominierte Henman noch deutlicher als gegen Federer und Roddick. Henman, einst die Nummer 4 der Welt, kehrt mit dem zweiten Turniersieg in dieser Saison unter die Top 15 zurück.

Auch Pavel meldet sich wieder unter den Top 100 des Rankings zurück, nachdem er 2003 ein halbes Jahr wegen Handgelenk- und Rückenproblemen hatte pausieren müssen. Mit Henman und Pavel standen sich zum ersten Mal seit sieben Jahren an einem Masters- Series-Turnier zwei Ungesetzte im Final gegenüber.

(bsk/Si)

 
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