Mittel zur Entschädigung benötigt
Tepco will Hilfe vom Staat
publiziert: Dienstag, 10. Mai 2011 / 09:08 Uhr
Untersuchungen, Entschädigungen, Reperaturen: Tepco stehen massive Ausgaben bevor.
Untersuchungen, Entschädigungen, Reperaturen: Tepco stehen massive Ausgaben bevor.

Tokio - Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks im japanischen Fukushima hat staatliche Hilfe beantragt. Der Konzern brauche die Unterstützung, um die von dem Unfall Betroffenen zügig zu entschädigen, erklärte Masataka Shimizu, Präsident von Tokyo Electric Power (Tepco).

7 Meldungen im Zusammenhang
Gemäss einer Erklärung Shimizus am Dienstag nach einem Treffen mit Regierungsvertretern sind die Kassen des Konzerns leer. Handelsminister Banri Kaieda ermahnte den Konzern, die vom Staat erbetene Summe so klein wie möglich zu halten. Er habe Tepco zudem aufgefordert, die Kosten der Katastrophe nicht über eine Erhöhung der Strompreise wieder hereinzuholen.

«Es ist extrem schwierig, Mittel zu besorgen», heisst es in der Stellungnahme, mit der Shimizu den Antrag auf Staatshilfe begründete. Tepco muss demnach allein rund 8,75 Mrd. Euro aufbringen, um die ausgefallene Stromproduktion in Fukushima über Öl-Kraftwerke aufzufangen.

Die Anlage in Fukushima steht seit Mitte März still. In mehreren Reaktoren kam es zu einer Kernschmelze, ein weites Gebiet rund um den Betrieb wurde zur Sperrzone erklärt. Hunderttausende Menschen verloren ihr Zuhause.

(dyn/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Tokio - Die japanische Regierung ... mehr lesen
Tepco soll das Geld für den Fonds später der japanischen Regierung zurückzahlen.
Konzernchef von Tepco Masataka Shimizu tritt zurück.
Tokio - Der Konzernchef des ... mehr lesen 2
Fukushima/Tokio - Als Gegenleistung für die Unterstützung der japanischen ... mehr lesen
Kaiser Akihito spendet den Opfern der Katastrophe in Japan Trost.
Die Katastrophe um Fukushima kostet Tepco Milliarden um Milliarden.
Tokio - Der Betreiber des ... mehr lesen
Tokio - Die japanische Regierung ... mehr lesen
Naoto Kan sieht die Regierung für den Atomunfall mitverantwortlich.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Kernkraftwerk Tsuruga an der Westküste in Japan.
Tokio - Der politische Druck wurde ... mehr lesen
Tokio - Immer neue Pannen beim Krisenmanagement in Fukushima: ... mehr lesen
Der Grenzwert für Bestrahlung wurde nach der Katastrophe stark hochgesetzt.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die örtliche Verwaltung in der Region kämpft mit grossen ...
Mehr als 100'000 Überlebende in Notunterkünften  Kumamoto - Nach der Erdbebenserie in Japan mit mindestens 42 Toten herrscht in den Notaufnahmelagern weiter Mangel an Lebensmitteln. Am Montag harrten noch immer mehr als 100'000 Überlebende in Notunterkünften aus, wie örtliche Medien berichteten. mehr lesen 
Mehr als 40 Tote  Kumamoto - Nach heftigen Erdbeben im Südwesten Japans ist die Gesamtzahl der getöteten Personen auf mindestens 41 angestiegen. Rund 2000 Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte verletzt. mehr lesen  
Inselstreit im Ostchinesischen Meer  Tokio - Japans Militär hat in der Nähe umstrittener Inseln im Ostchinesischen Meer eine Radarstation in Betrieb genommen. Eine auf der japanischen Insel Yonaguni stationierte ... mehr lesen
Chinas Aktivitäten sollen besser beobachtet werden.
Tsunami-Katastrophe jährt sich  Fukushima - Mit einer Schweigeminute hat Japan der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Mehrfachkatastrophe von Fukushima vor fünf Jahren gedacht. Kaiser Akihito, Kaiserin Michiko und Regierungschef Shinzo Abe nahmen an einer Zeremonie in Tokio teil und beugten ihre Köpfe. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 9°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich gewitterhaft
Basel 10°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
St. Gallen 10°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Bern 9°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Luzern 11°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
Genf 14°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 17°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft anhaltender Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten