Explosionen am Flughafen und in der Metro
Terror in Brüssel - mindestens 10 Tote
publiziert: Dienstag, 22. Mrz 2016 / 09:11 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Mrz 2016 / 13:00 Uhr

Brüssel - In Belgiens Hauptstadt Brüssel scheint es am Dienstagmorgen zu einer Anschlagsserie gekommen zu sein. Zwei Explosionen gab es am Flughafen und weitere Detonationen in mindestens zwei Metrostationen in der Stadt. Medien berichten von mindestens zehn Toten.

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Mindestens zehn Menschen starben bei den Explosionen. 30 wurden verletzt, wie der öffentlich-rechtliche Sender RTBF unter Berufung auf Spitalkreise berichtete.

Der belgische Sender La Première meldete unter Berufung auf Augenzeugen, es habe eine Explosion in der Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels gegeben. Medien berichteten zudem von einer Explosion an der U-Bahnstation Schuman. Die Transportbehörde gab bekannt, es seien alle Metro-Stationen geschlossen worden.

Höchste Terrorwarnstufe

Zwei Explosionen hätten sich gegen 8 Uhr morgens in der Abflughalle des Flughafens ereignet, hatte der Flughafen der Nachrichtenagentur Belga bestätigt. Reisende wurden in Sicherheit gebracht. Rettungsdienste waren vor Ort. In Belgien wurde die höchste Terrorwarnstufe verhängt, wie das Innenministerium mitteilte.

Nach den Explosionen am Flughafen Zaventem wurden die Flüge, welche den Brüsseler Flughafen zum Ziel hatten, umgeleitet. Das berichtete der Sender La Première am Dienstag unter Berufung auf die belgische Flugaufsichtsbehörde Belgocontrol.



Auch der Zugverkehr zum Flughafen wurde auf Anordnung der Polizei unterbrochen, wie das Bahnunternehmen SNCB über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

In Brüssel war am vergangenen Freitag der einzige überlebende, mutmassliche Attentäter von Paris, Sala Abdeslam, verhaftet worden.

(bg/sda)

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Ja, schon irgendwie...
Politiker sind auch nicht klüger als andere Menschen. Sie müssen sich mit derart vielen Themen befassen, dass sie, sobald Expertenwissen gefragt ist, intellektuell klein beigeben müssen. Wobei es immer Ausnahmen gibt. Das ist nicht neu und wurde von Parkison ausführlich und witzig beschrieben. Geht es um ein AKW, werden Fragen der Reaktorsicherheit in 5 Minuten erledigt, die Farbe des Fahrradunterstandes wird stundenlang diskutiert. Beim Terrorismus und im Krieg verhält es sich ähnlich. Da will die Politik das Primat, hat aber nicht die fachliche Kompetenz dazu.
Man überlasse in solchen Fällen die Entscheidungen bitte den Menschen, die auch etwas davon verstehen. Nicht den Parlamentariern, nicht den Journalisten und schon gar nicht den Kommentatoren.
Eine Kultur geht unter!
Vielleicht auch der Islam, vor allem aber das Patriarchat liegt im Todeskampf. In seiner Agonie nimmt er so viel noch mit, wie es irgend geht.
Der Siegeszug der Befreiung der Frau, der Siegeszug der Freiheit aller Menschen ist nicht mehr aufzuhalten! Und wenn ihr Gestrigen, ihr Ultras und Fanatiker aller Länder euch noch so brutal dagegen stemmt, die Kultur der Unterdrückung und des Aberglaubens, Euer Tot ist absehbar und unabwendbar.
Ja, richtig, so weit
wissen wir ja alle Bescheid, nur, wie wäre das Problem denn zu lösen? Worin besteht denn das Unwissen der Politiker? Wissen Sie's?
Falsche Strategie
15 Jahre sind die Anschläge auf das WTC nun her. Seitdem wurde der Krieg gegen den Terror mit vielen Mitteln geführt, die Sicherheitsapparate ausgebaut. Dennoch konnten die extremistischen Gruppierungen ihre Kapazitäten erhöhen und verbessern. Die Strategie des Westens hat sich deutlich als wenig effizient erwiesen. Das ist mehrheitlich auf die falsche Einschätzung und das Unwissen der Politiker zurückzuführen. Da besteht ein enormer Nachholbedarf.
Sie...
sind bereits überall, diese islamistischen Terroristen, in fast jedem europäischen Land, zumeist ausgestattet mit einem europäischen Pass und Sozialhilfe. Falls der Daesh (IS) in Syrien/Irak einst besiegt werden sollte, wird der Kampf gegen die Ungläubigen in Europa mit ganzer Härte weitergehen. Wer die Tür einfach sperrangelweit offen lässt, muss damit rechnen, dass finstere Gestalten in sein Haus kommen und sich entsprechend aufführen, nach wie vor.
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