Terror in London: Bringen SMS Licht ins Dunkel?
publiziert: Sonntag, 10. Jul 2005 / 23:01 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Jul 2005 / 12:09 Uhr

London - Die britische Polizei hofft, aus Telefongesprächen, E-Mails und SMS-Mitteilungen Erkenntnisse über die Verantwortlichen für die Anschläge in London zu gewinnen.

Die Polizei sucht überall nach Hinweisen.
Die Polizei sucht überall nach Hinweisen.
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Sie appellierte deshalb an die Mobilfunk- und Internet-Gesellschaften. Sie hätten diese gebeten, die entsprechenden Aufzeichnungen vom Donnerstag, dem Tag des Anschläge, nicht zu löschen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei habe allerdings keine rechtliche Handhabe, Unternehmen zur Speicherung der Informationen zu zwingen, räumte der Sprecher ein.

Einige hätten bereits geantwortet, dass sie der Aufforderung aus technischen Gründen nicht nachkommen könnten. "Die Idee ist es, zu verhindern, dass für die Ermittlungen wichtiges Material verschwindet", sagte er.

Wer hat mit wem kommuniziert?

Die Behörde hoffe auf diesem Weg Verdächtige identifizieren und unter anderem feststellen zu können, mit wem sie kommuniziert haben.

Zudem forderte die Polizei Zeugen auf, den Ermittlern mit Handys aufgenommene Fotos und Videos von den Anschlagsorten zur Verfügung zu stellen. Bei den Anschlägen in der Hauptstadt starben am Donnerstag mehr als 50 Menschen. Rund 700 wurden verletzt.

(rp/sda)

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