Thabo Mbeki verurteilt Gewalt in Südafrika als «Schande»
publiziert: Montag, 26. Mai 2008 / 17:07 Uhr

Johannesburg - Nach den fremdenfeindlichen Exzessen in Südafrika herrschte in den Townships erstmals seit langem gespannte Ruhe. Lediglich in Katlehong gingen einige unbewohnte Hütten in Flammen auf.

Jetzt, wo Ruhe eingekehrt ist, meldet sich der Präsident Thabo Mbeki zu Wort.
Jetzt, wo Ruhe eingekehrt ist, meldet sich der Präsident Thabo Mbeki zu Wort.
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Präsident Thabo Mbeki hatte am Vorabend im Fernsehen in einer Rede an die Nation die Gewalt als «absolute Schande» verurteilt. Seit dem Ausbruch der Übergriffe auf afrikanische Zuwanderer in Johannesburgs Township Alexandra vor zwei Wochen sind mindestens 50 Menschen getötet, Hunderte verletzt und Zehntausende vertrieben worden.

Aus der Umgebung der Hafenstadt Durban an der Ostküste wurden Übergriffe gegen Mosambikaner gemeldet. Fünf von ihnen wurden in einem Vorort überfallen und ausgeraubt.

In der Touristenmetropole Kapstadt wurde unterdessen über die Behandlung der bis zu 18'000 Vertriebenen gestritten, die vor der Welle der fremdenfeindlichen Gewalt geflohen sind.

Vorübergehende Sammellager geplant

Während die Provinzregierung die verängstigten Menschen zurück in die Townships schicken will, plant die Stadt vorübergehende Sammellager.

Der mosambikanische Präsident Armando Guebuza besuchte ein Flüchtlingslager, in dem Menschen vor der fremdenfeindlichen Gewalt im Nachbarland Südafrika Zuflucht gesucht haben.

Nach Angaben des Krisenzentrums waren bis Sonntag 26'500 Mosambikaner auf der Flucht vor der Gewalt in Südafrika über die Grenze in ihre Heimat gekommen.

(fest/sda)

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