Therry Brunner nutzte Gunst der StundeMit Therry Brunner erfüllte der fünfte Schweizer Halfpipe-Fahrer die Olympia-Selektionskriterien.
(fest/Si)

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Therry Brunner. (Archivbild)
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Der Bündner klassierte sich am ersten von zwei Weltcup-Wettkämpfen in Leysin hinter dem Norweger Halvor Lunn als Zweiter.
In Abwesenheit der meisten Topcracks, die sich in ihren Heimatländern auf die Olympischen Spiele vorbereiten, nutzte Brunner die Gunst der Stunde. Dank der besten Darbietung der zwölf Finalisten im ersten Lauf legte der 30-jährige Routinier die Basis zu seiner besten Weltcup-Klassierung seit mehr als drei Jahren. Die von Swiss Olympic geforderte Top-4-Klassierung war in der weichen Superpipe nicht mehr gefährdet, zumal Brunner sein Skore im zweiten Durchgang noch verbesserte.
Der Walliser Frederik Kalbermatten, der als Bestätigung noch einen Platz unter den besten zehn benötigt, scheiterte bereits in der Qualifikation. Sergio Berger erfüllte als Achter die Olympia-Vorgabe zwar zu 50 Prozent, steht im zweiten Wettkampf am Donnerstag aber wie Kalbermatten unter Zugzwang.
Manuela Pesko war im Frauenfeld die mit Abstand beste Fahrerin. Die bereits in Kreischberg siegreich gewesene Bündnerin gelangte mit Leichtigkeit zum zweiten Weltcup-Erfolg in Serie. Als einzige der sechs Finalistinnen stand Disziplinenleaderin Pesko eine zweifache Rotation über 720 Grad. Andrea Schuler, die zweite Schweizerin mit erfüllten Olympia-Kriterien, kam nach im Final nicht über den sechsten und letzten Rang hinaus.
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