Thürig erneut Weltmeisterin
publiziert: Mittwoch, 21. Sep 2005 / 18:15 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 21. Sep 2005 / 18:39 Uhr

Die Luzernerin Karin Thürig siegte in Madrid im Zeitfahren über 21,9 km mit 5,80 Sekunden Vorsprung auf Somarriba und 39,27 Sekunden vor Kristin Armstrong (USA).

Karin Thürig liebkost ihre zweite WM-Goldmedaille.
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In einem spannenden Duell mit Joane Somarriba (Sp) hat Karin Thürig ihren Titel im Zeitfahren verteidigt.

Der Triumph der Olympia-Dritten von Athen ist noch höher zu werten als der Gewinn der Goldmedaille vor Jahresfrist in Bardolino.

In Italien hatte Karin Thürig die Gegnerinnen auf einer Strecke geschlagen, auf der sie sich wegen der breiten Strassen und langen Geraden wohl gefühlt hatte.

Parcour weniger auf Thürig zugeschnitten

Diesmal sagte ihr der technisch anspruchsvolle Parcour, der in den Abfahrten nach dem Wendepunkt auch etwas Mut erforderte, weniger zu.

Doch ausgerechnet auf diesem zweiten Streckenteil stellte Thürig die Differenz zu Somarriba her. Bei der Zwischenzeit nach 10,6 km lag die 32-jährige Athletin nur 1,59 Sekunden vor der Spanierin, die nach ihren drei Siegen in der Tour de France und den zwei Triumphen im Giro d´Italia als «Indurain der Frauen» bezeichnet wird.

Die Basis zum Erfolg

Auf dem der Zwischenzeitnahme folgenden Flachstück sowie auf dem eher fallenden Schlussabschnitt legte Karin Thürig die Basis zur Verteidigung ihres WM-Titels.

Der neueste Triumph der Luzernerin ist auch aus dem Blickwinkel interessant, als sie in diesem Jahr intensiv am Schwimmen und Laufen arbeitete, um ihre Möglichkeiten im Triathlon zu verbessern. Am 17. Juli entschied Karin Thürig mit einer bemerkenswerten Leistung den Ironman Zürich für sich.

Weitere Schweizer

Die beiden anderen Schweizerinnen vermochten nicht mit den Besten mitzuhalten. Mit einem Rückstand von 1:57 Minuten musste sich Priska Doppmann mit Rang 13 begnügen.

Die Schwyzerin verpasste damit ihr Ziel, den 8. WM-Rang des vergangenen Jahres zu verbessern. Nicole Brändli erreichte 2:09 Minuten hinter Thürig den 15. Platz. Die Zürcherin war in den Jahren 2001 und 2002 WM-Zweite geworden und hatte gehofft, in der Prüfung gegen die Uhr auf jenes Niveau zurückkehren zu können.

Im Rennen der Espoirs (U23) belegte Michael Schär mit zwei Minuten und 16 Sekunden Rückstand den 15. Platz. Schär wird in einer Woche erst 19 Jahre alt und war der jüngste Teilnehmer im Feld. Er bestritt erstmals ein Zeitfahren, das länger als 30 Kilometer war. Weltmeister wurde der Russe Michail Ignatiew.

(bert/Si)

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