Thurgau verzichtet auf allgemeine Schutzzone
publiziert: Freitag, 10. Mrz 2006 / 17:55 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Mrz 2006 / 22:42 Uhr

Frauenfeld - Die Thurgauer Vogelgrippe-Schutzzonen werden nicht auf den gesamten Uferbereich von Rhein und Bodensee ausgedehnt.

Eine Schutzzone im thurgauischen Egnach.
Eine Schutzzone im thurgauischen Egnach.
7 Meldungen im Zusammenhang
Der Sonderstab «Tierseuchen» verzichtet auf die Ausweitug, weil sich die Lage beruhigt habe. Insgesamt sind im Thurgau 80 tote Wasservögel gefunden und auf Vogelgrippe-Viren getestet worden. Davon erwiesen sich nur jene vier Tiere als infiziert, die vor Egnach, Eschenz und Diessenhofen gefunden worden waren. Es handelte sich um eine Tafel- und eine Reiherente, ein Blässhuhn und einen Schwan.

Da in den letzten Tagen zudem im Thurgau keine infizierten toten Wasservögel gefunden wurden, sollen die bestehenden Schutzzonen nicht ausgedehnt werden. Weiterhin wird aber systematisch nach toten Wasservögeln gesucht.

Zivilschutz kommt zum Einsatz

Polizisten am SuchenDerzeit sind es Kantonspolizisten, die dieser Aufgabe nachgehen. Ab dem 20. März soll der Zivilschutz an deren Stelle treten, damit die Polizei wieder «auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren kann», wie der Sonderstab mitteilt. Derzeit gehen täglich etwa 20 Meldungen über tote Vögel bei der Polizei ein.

Die Veterinärmediziner erhoffen sich von der Suche nach und der Untersuchung von toten Wasservögeln vor allem mehr Informationen über die Ausbreitung der Seuche. Sie wollen damit auch herausfinden, wie verbreitet die Vogelgrippeviren unter den Wasservögeln der Region sind.

Ausser den vier im Thurgau gefundenen infizierten Wasservögeln sind vier weitere im benachbarten Kanton Schaffhausen und einer in der zwischen Thurgauer und Schaffhauser Gebiet gelegenen Zürcher Gemeinde Flurlingen gefunden worden.

In der Schweiz wurde ausserhalb der Bodenseeregion nur noch in Genf ein infizierter Gänsesäger entdeckt. Zwei vermeintliche Fälle in Genf wurden vom Bundesamt für Veterinärwesen wiederrufen.

(ht/Si)

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