Thurgauer Regierung gegen Verbot der Hasenjagd
publiziert: Donnerstag, 2. Okt 2008 / 09:21 Uhr

Frauenfeld - Der Feldhase soll im Thurgau nicht unter Schutz gestellt werden. Die Kantonsregierung lehnt eine entsprechende Petition des thurgauischen Tierschutzverbandes ab. Der Feldhase sei im Thurgau nach wie vor stark verbreitet.

Der Feldhase sei im Thurgau nach wie vor stark verbreitet.
Der Feldhase sei im Thurgau nach wie vor stark verbreitet.
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Die Kantonsregierung konstatiert in ihrer Antwort auf die Petition zudem, der Feldhasenbestand im Kanton nehme in den letzten Jahren sogar zu. Er habe 2008 mit 5,6 Hasen auf 100 Hektaren Feldfläche den höchsten Wert seit 1996 erreicht.

Der Hase solle grundsätzlich jagdbar bleiben. Er stehe zwar auf der Liste der gefährdeten Tierarten, sei aber nicht vom Aussterben bedroht. Zudem hätten wissenschaftliche Studien gezeigt, dass die Jagd kaum Einflüsse auf die Grösse der Hasenpopulation habe.

Damit stellt sich die Regierung nicht nur gegen das Anliegen der Petition, sondern auch gegen eine kürzlich lancierte Volksinitiative von Tierschutzverband, Pro Natura und WWF Bodensee/Thurgau. Die Initiative will die Jagd auf Feldhasen ganzjährig verbieten.

Die Kantonsregierung dagegen will eine Kommission einsetzen, die klären soll, wie den Feldhasen durch eine Aufwertung ihres Lebensraums geholfen werden könne. Die Tierart sei nämlich vor allem durch die Überbauung der Kulturlandschaft und die Intensiv-Landwirtschaft gefährdet.

(smw/sda)

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