Tibet-Aktivisten in Peking festgenommen
publiziert: Freitag, 15. Aug 2008 / 07:15 Uhr

Peking - Bei einem Protest von Tibet-Aktivisten sind am Freitag fünf Ausländer von der Polizei festgenommen worden. Der Protest vor dem Gebäude des chinesischen Staatsfernsehens begann am Morgen um 5.50 Uhr (Ortszeit), wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Wohin die Aktivisten gebracht wurden, ist unklar.
Wohin die Aktivisten gebracht wurden, ist unklar.
Nach Angaben der Organisation Students For a Free Tibet entrollten zwei Aktivisten ein Banner mit der Forderung «Befreit Tibet» über einer Werbetafel für die Olympischen Spiele. Nach Angaben der Gruppe dauerte der Protest etwa eine halbe Stunde.

Derzeit sei unklar, wohin die Aktivisten von der Polizei gebracht worden seien, hiess es. Laut Xinhua waren die Aktivisten mit Touristen-Visa eingereist, und sie sollen abgeschoben werden. Drei von ihnen stammen aus den USA, die beiden übrigen aus Kanada und Grossbritannien.

(ht/sda)

alles klar
Gemäss den von Ihnen hier eingeführten Anforderungen an die Existenz eines Staates lassen sich zwei Rückschlüsse treffen.

1) Es gab vor der Annektierung Tibets durch China einen tibetischen Staat, da alle drei Anforderungen erfüllt waren.

2) Nach der Annektierung Tibets durch China gibt es keinen tibetanischen Staat mehr, weil mindestens eine Anforderung nicht mehr erfüllt ist.

Soweit ich informiert bin, sind die von Ihnen angeführten Anforderungen an die Existenz eines Staates wohl nicht Bestandteil eines verbindlichen völkerrechtlichen Vertrages - und ganz sicher nicht in der UNO- Charta aufgeführt - sondern vielmehr die Definition einer nicht rechtsverbindlichen Quelle, über die aber ein international breiter Konsens besteht.

Ich nehme an, dass zumindest mein obiger zweiter Rückschluss Sie nicht übermässig erfreut hat. Doch genau solche "Spielchen" werden munter veranstaltet, wenn Interessengruppen versuchen Die Formulierungen von Verträgen und Normen in Ihrem Sinne auszulegen. So kann China z. B. begründen, weshalb sie nicht mit der "Exilregierung" Tibets verhandeln will. Diese Regierung kann nämlich keine effektive innere Souveränität in Tibet ausüben, erfüllt damit nicht die Anforderungen die an eine Staatsregierung gestellt wird und ist demnach keine.

So absurd und pervers solche "Formulierungsauslegungsspielchen" auch sind, sie helfen mit, von der Arbeit an der Lösung des eigentlichen Konflikts abzulenken und verschaffen Zeit neue Fakten zu schaffen.

Und neue Fakten schafft in diesem Falle China sehr effizient. Durch die vollständige Annektierung Tibets hat sie den staatlichen Status Tibets zum rhetorischen Spielball gemacht. Bevor aber keine Einigung über den Status von Tibet erzielt wird, kann auch nicht auf völkerrechtliche Verträge Bezug genommen werden um die Situation zu klären.
Die Zeit nutzt China um nach der Besetzung des Terretoriums und dem aushebeln der Regierung auch noch das tibetische Volk zu zersetzen. Eines der Mittel dazu, ist die Ansiedlung von Chinesen im tibetischen Gebiet. Spätestens die dort geboren Chinesen sind aber kaum noch durch moralisch, ethisch oder völkerrechtlich vertretbare Massnahmen wieder wegzubekommen.

China schafft Fakten die sich nicht rückgängig machen lassen. Dabei spielt es keine Rolle ob dies Fakten durch das begehen von Unrecht geschaffen wurden.
Schon jetzt ist ein Status erreicht, die eine Wiederherstellung des ursprünglichen Staates Tibets kaum mehr ohne das Begehen erneuten Unrechts denkbar machen. Und je mehr Zeit vergeht, um so unwahrscheinlicher kann ein solches Ansinnen umgesetzt werden.

Wer retten will, was noch zu retten ist, der muss sich dafür einsetzten, dass wenigstens noch etwas von der tibetischen Kultur und der Menschen die Diese leben erhalten bleibt. So sieht es ja scheinbar inzwischen auch schon der Dalai Lama.

Doch wie kann man das erreichen? Umsetzen können das auf unabsehbare Zeit nur die Chinesen. Entweder man zwingt sie dazu - was viele gerne wollen, da Diese ja das ganze Unrecht verschuldet haben -, oder sie wollen es von selbst.
China dazu zwingen zu wollen ist völlig realitätsfremd. Genauso realitätsfremd wie die USA für ihren völkerrechtswiederigen und ohne UNO-Mandat begangen Angriffskrieg gegen den Irak in irgendeiner Weise belangen zu wollen.
China dazu zu bringen die gelebte tibetische Kultur zu erhalten, wird über Druck machen nicht gelingen. Das kann nur durch Annäherung, erweisen von Respekt und Anerkennung, Zusammenarbeit und erschaffen von Gemeinsamkeiten gelingen, wobei eine ordentliche Prise Druck durchaus dabei enthalten sein kann.

Doch die Zumutung, einem "Täter" so entgegentreten zu sollen, ist wohl für machen hier ein zu hoher Preis. Dann doch lieber weiter verurteilen, fordern und verweigern und alles was von Tibet noch übrig ist auch noch untergehen lassen. Denn kein Preis für die Erhaltung der unbefleckten, sich nichts beugenden, eigenen Moral kann zu hoch sein, schon gar nicht, wenn dieser Preis von Anderen - in diesem Falle den Tibeter - bezahlt werden muss.
Völkerrecht
Fragen zu stellen ist richtig, viel wichtiger ist selbst zu recherchieren. Es tönt vielleicht moralisch, aber nicht absichtlich, nicht fingerzeigend.
Wir sind zu bequem geworden und hören, sehen und schreien unseren Unmut nicht mehr. Wir schweigen einfach und lassen die Dinge geschehen. Jeder Einzelne von uns hat eine Verantwortung, eine Stimme, die zählt, wenn man sie benützt.
Im Sinne des Völkerrechts, Tibet ist ein mehr als 2000 Jahre alter Staat. Das Völkerrecht stellt an die Existenz eines Staates drei Anforderungen: ein klar abgegrenztes Staatsgebiet, eine eigene Bevölkerung und eine unabhängige Regierung, die nach innen effektive Souveränität ausübt und nach aussen internationale Beziehungen unterhalten kann. Nach geltendem Völkerrecht verschafft militärische Annexion keinen Rechttitel über das annektierte Gebiet, weil sie gegen das in Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen vom 26. Juni 1945 statuierte Gewaltverbot verstösst.Tibets völkerrechtliche Staatseigenschaft ist nicht einfach ein Wunsch der Tibeter, sondern eine unwiderlegbare historische und rechtliche Tatsache, die internationale Juristenkommission, verschiedene Untersuchungsausschüsse von verschiedenen Ländern zu tibet bestätigen.
Wenn Sie die Berichte von den Opfern von Folter, von zwangssterilisierte jungen Müttern hören und sehen, können Sie nicht sagen, dass diese realitätsfremd sind.
Leider sind wir Menschen immer noch fähig zu solchen Gräueltaten und Feigheit.
Intellektuelle
Stellen meist mehr Fragen, als ein Mensch beantworten kann. Was würden Sie sagen, wenn morgen ein Deutscher oder Franzose oder sonst ein Ausländer (Was ist eigentlich ein Ausländer, ist der eigentlich noch Ausländer, wenn doch schon mal hier im Inland ist und wo fängt eigentlich das Inland an und bin ich noch Inland, wenn über, neben und unter mir Portugiesen wohnen?) zu Ihnen kommt, und sagt, so, jetzt ziehen Sie da mal schön aus, packen Ihre Sachen und überlassen mir Ihre Wohnung, Haus o. ä?
Schon haben Sie eine Antwort auf alle Ihre Fragen!
Wenn an einem Ort, sagen wir 100 Menschen, seit mehreren Generationen wohnen, die haben sich ihre Institutionen geschaffen und raffen sich bei verschiedenen Meinungen immer wieder irgendwie zusammen, wer bitte hat ein Recht, diese zu vertreiben oder ihnen eine andere Kultur auf zu zwingen? Also bitte! Die Abchasier wollten ja unter gewissen Bedingungen im Verbund mit Georgien verbleiben, die Georgier haben die Bedingungen nicht akzeptiert, also haben diese doch das Recht (wenn es die Mehrheit der Bewohner wirklich will, sich eine andere Staatsform zu wählen, oder etwa nicht? Genau so ist es mit den Tibetern, die wollen ja gar nicht aus den Staat China heraus, nur nach Ihrer Kultur wollen sie leben, was ist daran so verwerflich, wenn das eine Mehrheit der Tibeter so will? Die es nicht wollen, haben ja das grosse China als Ausweg! Es werden nie alle Bewohner eines Territoriums einer Meinung sein, aber wenn es eine grosse Mehrheit gibt, die etwas so oder anders will, dann ist es doch klar, was zu passieren hat, das ist doch bei uns auch so!
Aber ich bin ja nicht der liebe Gott oder ein SVP-ler, der Ihnen alle Fragen beantworten kann, man ja diskutieren, bis sich das Problem von selbst gelöst hat, drum mache ich jetzt Schluss.
schön einfach
Klingt nett und so schön moralisch, was Sie da schreiben und es macht alles so klar und einfach. Leider scheint es mir recht Realitätsfremd und bleibt nur solange klar und einfach, so lange man keine Fragen dazu stellt.

Was ist den ein Volk? Definiert es sich durch gemeinsame Organisationsform, durch gemeinsame Religion und/oder Philosophie, durch gemeinsame ethnische Wurzeln, durch territoriale Ansprüche, Kultur? Reicht eines dieser Merkmale, oder müssen mehrere gegeben sein um ein Volk zu bilden? Wer definiert ein Volk? Jene Menschen, die sich als solches bezeichnen, Jene die nicht dazu gehören, oder braucht es Beides? Was geschieht wenn sich eine Menschengruppe anhand von verschiedenen Kriterien als Volk fühlt/definiert, aber Andere diese Kriterien nicht akzeptieren, nicht nachvollziehen können/wollen?

Wenn jedes Volk das recht haben soll, so zusammen zu leben wie es selbst möchte, braucht es einen Ort wo es das tun kann. Wie kommt es zu Diesem? Wer verteilt den Platz, der dazu nötig ist? Was geschieht wenn mehrere Völker Anspruch auf ein bestimmtes Territorium erheben? Gehört es dem Volk, das es gerade innehat? Gehört es jenem Volk das einmal dort ansässig war? Wie legitimieren sich Ansprüche auf Territorien? Wie lange und unter welchen Bedingungen bleiben Ansprüche bestehen?

Muss China eine bestimmte Anzahl an Jahren Tibet zu seinem Territorium zählen, bis es auch den legitimen Anspruch auf das Gebiet hat? Oder müssen dort mehr Chinesen als Tibeter leben, um den Anspruch zu legitimieren? Oder bleibt der Anspruch auf jenes Gebiet solange bei den Tibetern, solange es Menschen gibt die sich als Tibeter bezeichnen?

Was ist mit den Juden? Ist das ein Volk oder eine Religionsgemeinschaft, oder Beides? Wenn man es als Volk ansieht, haben sie dann tatsächlich immer noch den Anspruch auf jene Gebiete von denen das jüdische Volk vor 2000 Jahren von den Römern vertrieben wurden. Wenn ja, was ist dann mit jenen Völkern, die dieses Gebiet nach dem Ende der römischen Herrschaft besiedelt haben? Haben diese trotz mehreren hundert Jahren Besiedelung keinen Anspruch auf dieses Gebiet erworben? Oder doch und auch sie können noch hunderte von Jahren ihr Recht auf diese Gebiete einfordern?

Was ist mit Georgien? Darf es mit Recht auf die Gebiete beharren, die nun von den Südossetiern und Abchasiern als das Ihre beansprucht wird, oder haben diese beiden Völkern das Recht auf ihr eigenes Land um ihren eigenen Weg zu machen?

Es gibt kein wenn und aber? Mir scheint es gibt bei solchen Fragen nur wenn und aber.
Warum muss Tibet geholfen werden
Darf ich kurz die Situation von Tibet und seinen Bewohnern schildern.
Tibet ist seit Okt. 1949 ein völkerrechtswidrig besetztes Land, gewaltsam unterworfen und anschliessend annektiert von der Volksrepublik China. Das tibetische Volk erhob sich im März 1959 gegen die unerträglich gewordene chinesische Unterdrückung, die blutig niedergeschlagen wurde. Auf Drängen der Tibeter musste der 14. Dalai Lama nach Indien fliehen. Ihm folgten über 100.000 Tibeter ins Exil. Der Dalai Lama ist der religiöse und politische Oberhaupt Tibets seit seiner Jugend und das tib. Volk gab ihm diese Verantwortung und Vertrauen. Er selber möchte nur ein Mönch sein. Er bemüht sich nicht nur um Tibet und seine Bewohner, sondern um die inter-religiösen Verständigung und die Menschenwürde. Darum wird er weltweit geehrt. Die administrative Verantwortung trägt die Exil-Regierung mit seinem direkten gewählten Premier Minister und dem Parlament.
Die Folgen dieser chinesischen Besetzung sind dass, ein Sechstel der Bevölkerung, nämlich 1.2 Mio. Tibeter/Innen sind durch Widerstandskämpfe, Exekutionen, Verhaftungen, Folter und Hungersnöte umgekommen. Mehr als 6000 Klöster und buddhistische Zentren wurden zerstört. Systematische Menschenrechtsverletzungen sowie politische, kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Unterdruckungsmassnahmen wurden angeordnet. Chinesische Bevölkerungstransfer spitzt sich zu und heute bilden die Tiber/Innen eine Minderheit im eigenen Land. Durch eine systematisch durchgeführte Geburtenkontrollpolitik wurde versucht, das tibetische Volk d.h. seine Rasse im Keim zu ersticken. Die Tibeterinnen werden zu Abtreibungen und Zwangssterilisation gezwungen. Dies obwohl die Bevölkerungsdichte in Tibet gering ist. Tibet erstreckt sich über eine Fläche von 2.5 Mio. Quadratkilometer mit 6 Millionen Einwohner. Jetzt zählt die sogenannte "Autonome Region Tibets" knapp die Hälfte des ursprünglichen Gebiets und zählt nur 1.6 Millionen Menschen. Die Rohstoffe Tibets werden ausgebeutet. Die Wälder werden kahl geschlagen. Radioaktive Abfälle werden in Tibet endgelagert. Den grössten Teil seiner Atomindustrie-Produktion und Forschung befindet sich auf tibetischem Boden und Testversuche werden durchgeführt. Tibet gilt als Hauptwasserscheide Asiens. Der ökologische Schaden wird nicht nur für Tibet sondern für den ganzen südasiatischen Raum verheerende Folgen haben. Der Angriff der chinesischen Führung auf die tibetische Religion, Kultur und Identität nähert sich einer demographischen Endlösung der Tibet-Frage.
Das tib. Volk steht heute vor einem schwerwiegenden Problem. Sie haben zwar die Sympathie der Welt gewonnen - nicht aber ihre tatkräftige Unterstützung . Es gab keine politische Folgeleistung aus wirtschaftlicher Opportunität der Staatengemeinschaft. Darum ist vielleicht die Weltöffentlichkeit wichtig für Tibet und seine Bewohner. Wenn die Welt dem Verlauf der tragischen Entwicklung in Tibet schweigend zusieht, ist Tibet dem Untergang verurteilt.
Das Objektiv der Kamera
Die Wichtigkeit der Dinge ist nicht davon abhängig, wo gerade ein Kameraobjektiv oder Schreibstift sie erfasst. Momentan ist die ganze Presse proTibet. Richard Gere, Sharon Stone, die im Erdbeben die gerechte Strafe für die chin. Tibetpolitik sieht - soweit geht das schon, krass, nicht?!

Zu Ihren Aussagen:
1. wessen Interessen werden da vertreten? I do not know. Der Dalai Lama ist nicht nur spirituelles Oberhaupt, ers ist Staatschef mit einer Exilregierung, so quasi ein Papst, den man aus dem Vatikan gejagt hat, dazu soll er auch noch eine göttliche Inkarnation sein, na ja....
2. Die Chinesen haben viel gegen Elend und Hunger für Milliarden von Menschen versucht zu tun. EIne Leistung, die ich sehr honoriere. Was genau seit 50 Jahren im TIbet abgeht - auch das weiss ich nicht genau, ich lese mich gerade erst ein.

3. Ich verschilesse die Augen nicht - bin aber pragmatisch: natürlich soll man auf Miisstände aufmerksam machen - schon im Vorfeld Olympias wurde protestiert, und nicht wenig. Viele riefen zum Boykott - wären diese vielen bereit, die Konsequenzen für ihr Handel zu tragen? Und Sie? Kaufen Sie keine chinesischen Produkte mehr? Die sind aber allgegenwärtig. Bei Südafrika wars einfacher, da musste man primär auf Ferien am Kap und Granny Smiths verzichten ....

Im übrigen habe ich wenig Vertrauen in die Weltöffentlichkeit, ist der "thrill" weg geht sie an die Tagesordnung über: Dafour, Georgien!! etc.

Und die Aktivisten - Ausländer, ich nehme an, die erhalten ein Sondertreatment, da wrid die Diplomatie sie schon vor Schaden bewahren und sie dort rausholen, wo sie sich selbst hineinmanöwriert hatten.

Also, die Aktion ist ein Sturm im Wasserglas mehr.
Überall Wahn (Hans Sachs)
Spinner gibt es immer und zu allen Zeiten. Da gab es ein paar Leute, die nicht so genau wussten, was da passiert und liessen sich von Maos Charisma blenden. Es war niemals eine grosse Bewegung, das wurde auch von der Presse ziemlich hochgespielt. Aber darauf fallen wir ja nicht herein! Mao war einer grössten Massenmörder der Geschichte! Und die noch grösseren Spinner glauben noch heute an ihn, wie übrigens auch an Stalin, Lenin Hitler und wie die Deppen alle heissen.
Und heute gibt es wieder solche Leute, die nicht sehen wollen, wie in Tibet ein Volk, das niemandem etwas zu leide tat, von China unterdrückt wird. Und da muss man plötzlich Verständnis haben und die Geschichte abwarten. So ein unausgegorener Quatsch! China soll seinen Weg machen, aber was haben die in Tibet verloren?
im Dienst der Menschheit
Wenn "diese Interessen" der Menschheit dient, warum soll man sich klagen. Es gibt leider nicht genug Leute und Regierungen, die den Mut und die Wille haben, diese Zustände der Elend (gegen den Hunger) und der Gewalt (Krieg, Unterdrückung...) konkrete Lösungen zu suchen und anzubieten.
Gewiss braucht China Zeit für Demokratie und Rechtstaat. Anderseits kann man nicht die Augen vor dem kulterellen Völkermord der Tibeter schliessen.
Sie sagen es selbst
In Ihrem ersten Beitrag sagen Sie es selbst, die Aktivisten wissen genau, worauf sie sich einlassen, Ja, jede Zivilisation muss sich entwickeln, doch jeder hat den Preis für seine Taten zu bezahlen. Die Männer und Frauen der franz. Revolution haben auch zuhauf mit ihrem Leben für die Freiheit bezahlt. Beim kampf gegen die Apartheit gabs Opfer, überall wurde das Neue mit grossen Kosten gegen das Alte durchgesetzt.

Heute grassiert der Betroffenheits- oder Empörungsjournalismus. Die Aktivisten bedienen sich kalkuliert UNSERER Emotionen, um Druck für IHRE Interessen zu erzeugen.

Ich lasse mich nicht gerne von den Medien manipulieren, that's all.

Und wie gesagt, im Westen gabs vor nicht allzulanger Zeit eine ganz andere Haltung gegenüber dem China unter Mao + Co. Dass die Stimmung jetzt gegenüber dem asiatischen Wirtschaftskoloss kehrt ist normal.. Da ist die ganze Romantik der kommunistischen Verbrüderung weg, der Turbokapitalismus zeigt sein hässliches Gesicht.

In Europa wars auch nicht viel besser zu Zeiten der Industrialisierung, da hatten die Arbeiter nix zu sagen und lebten unter menschenunwürdigen Bedingungen. Auch China braucht halt Zeit, um moderner, gerechter und offener zu verdauen.
Anspruch auf Sebstverwirklichung
Jedes Volk hat das Recht, so zusammen zu leben, wie es sich das vorstellt. Es muss und es wird seinen Weg selbst finden. Kein Volk hat das Recht, ein anderes zu unterdrücken, das gilt für Tibet genau so wie für Georgien u.a.! Da gibt es kein Wenn und Aber.
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