Tiefere IV-Rente für Raucher und Alkoholiker?
publiziert: Montag, 27. Aug 2007 / 09:49 Uhr

Bern - Raucher, Alkoholiker und Drogenabhängige sollen mit einer tieferen IV-Rente sanktioniert werden. Gesundheitsschädliches Verhalten muss nach Ansicht des Wirtschaftspublizisten Beat Kappeler bei der Sanierung der IV berücksichtigt werden.

Beat Kappeler hätte gerne ein AHV-Modell wie in Schweden oder Polen.
Beat Kappeler hätte gerne ein AHV-Modell wie in Schweden oder Polen.
Die heute hoch defizitäre IV habe in den Neunziger Jahren ihr Angebot massiv ausgebaut, sagte Kappeler in einem im «Migros Magazin» erschienenen Interview.

Sie komme für unerklärliche Schmerzen, psychische Störungen, Schleudertraumata und sogar für Menschen in sozialen Zwangslagen auf.

Antragssteller ohne klar erkennbare Behinderung müssten deshalb den Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen übergeben werden, fordert Kappeler.

Wer unter unbestimmten Schmerzen oder Schleudertraumata leide, müsse zur Therapie und zu Beschäftigungsprogrammen aufgeboten werden.

Viel sozialer

Asozial sei dies nicht, sagte Kappeler weiter. Solche Massnahmen seien sogar viel sozialer, als Kranke mit Geld ruhig zu stellen und sich selbst zu überlassen.

Um die AHV für die Zukunft fit zu machen, schlägt Kappeler ein ähnliches Modell wie in Schweden und Polen vor.

Hier werde die vermutliche Lebenserwartung jedes neuen Rentnerjahrgangs berechnet und in der Rente berücksichtigt.

Würden die Leute älter, senke sich die Rente des entsprechenden Jahrgangs oder aller Jahrgänge. Der zweite Faktor, der die Höhe der Rente bestimme, sei die Wirtschaftsentwicklung. Diese werde etwa an der Veränderung der Lohnsumme im Vorjahr gemessen.

(rr/sda)

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