«Natürlicher Tod»
Tierquälerei für «The Hobbit»? - Studios dementieren
publiziert: Donnerstag, 22. Nov 2012 / 15:32 Uhr
Die Studios stellen sich hinter Peter Jackson und den Produzenten von 'The Hobbit'. (Symbolbild)
Die Studios stellen sich hinter Peter Jackson und den Produzenten von 'The Hobbit'. (Symbolbild)

27 tote Tiere sollen Opfer natürlicher Ursachen geworden sein.

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Die Hollywood-Studios Warner Bros. und New Line Cinema haben den Vorwurf der Tierquälerei bei den Dreharbeiten zu dem kommenden Kino-Blockbuster «The Hobbit: An Unexpected Journey» vehement zurückgewiesen. In einem gemeinsamen Statement räumen die beiden Beschuldigten zwar ein, dass während der Produktion des Streifens, der in Deutschland am 13. Dezember in die Kinos kommt, insgesamt 27 Tiere ihr Leben gelassen hätten. Diese seien aber nicht wie von anonymen Informanten behauptet durch Vernachlässigung, schlechte Behandlung oder mangelnde Vorsichtsmassnahmen gestorben, sondern aufgrund natürlicher Ursachen.

«Warner Bros. und New Line Cinema stehen hinter Peter Jackson und den Produzenten von 'The Hobbit' und weisen jegliche Anschuldigung bezüglich Tierquälereien im Zuge der Dreharbeiten energisch zurück», zitiert das US-Branchenblatt Variety aus der offiziellen Stellungnahme. Die Produktionsleitung habe zu jeder Zeit verantwortungsvoll in Bezug auf alle Tiere agiert, die während des langen Produktionsprozesses in ihrer Obhut gestanden haben. Dies gelte auch für die Pflege und Unterkunft der Tiere. «Wir haben alle Tiere geschützt, auch solche, die eigentlich gar nichts mit dem Film zu tun hatten», so die Studios.

PETA-Protestaktion

Hintergrund für die aktuelle Aufregung ist eine Protestaktion der internationalen Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals). Diese hatte schon vor rund zwei Monaten mehrere Hollywood-Studios wegen mangelndem Tierschutz am Set von Serien- und Filmproduktion attackiert. Als Quellen wurde dabei auf anonyme Informanten verwiesen, die zum Teil selbst als Tiertrainer an Filmsets arbeiten. Um weitere Tierquälereien zu verhindern, wurde sogar eine eigene Online-Petition gestartet.

«Tiere werden nicht nur in Filmen, sondern auch für andere Show-Produktionen immer häufiger eingesetzt. Die Menschen finden Tiere toll, sie wissen aber häufig nicht, wie brutal hinter den Kulissen mit ihnen umgegangen wird», meint Peter Höffken, Kampagnenleiter im Bereich Tiere in der Unterhaltungsindustrie bei PETA Deutschland, auf Nachfraget. «Tiere gehören grundsätzlich nicht an ein Film-Set, denn die Bedürfnisse der Tiere stehen immer hinten an», ergänzt Höffken.

Geplante Schmutzkampagne

Während PETA bereits angekündigt hat, die weltweite Premiere von «The Hobbit», die am 28. November in Neuseeland über die Bühne geht, mit Protesten zu begleiten, sehen sich Warner Bros. und New Line Cinema als Opfer einer klug geplanten Schmutzkampagne. «Angesichts des kommenden Kinostarts stellen wir nicht nur das Timing dieser Fehlinformationen in Frage, sondern auch ihre Quellen», kontern die Studios. Die Vorwürfe liessen sich alle auf freischaffende Tiertrainer zurückverfolgen, die schon vor einem Jahr von den Produzenten abgelehnt worden seien.

(bert/pte)

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kommt, werden die Zuschauer ein Abenteuer in einer faszinierenden Fantasiewelt zu sehen bekommen. Mit Fantasie und Fiktion hatte der Tiermissbrauch, der allem Anschein nach während der Dreharbeiten stattfand, jedoch reichlich wenig zu tun. Insgesamt wurden mutmaßlich fünf Pferde, 12 Hühner, ein Pony und mehrere Ziegen und Schafe verletzt oder getötet.

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