Timoschenko ruft in der Ukraine zu Machtwechsel auf
publiziert: Sonntag, 28. Okt 2012 / 13:16 Uhr
«Nur blinde und taube Menschen können diese Wahlen fair nennen», teilte die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Timoschenko mit.
«Nur blinde und taube Menschen können diese Wahlen fair nennen», teilte die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Timoschenko mit.

Kiew - Mit Aufrufen der Opposition zum Regierungswechsel hat am Sonntag in der Ukraine die Parlamentswahl begonnen. Zugleich bezweifelte die inhaftierte Oppositionsführerin Julia Timoschenko, dass die Abstimmung rechtmässig verläuft.

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«Nur blinde und taube Menschen können diese Wahlen fair nennen», teilte die inhaftierte Timoschenko mit. Rund 36,6 Millionen Ukrainer sind im zweitgrössten Flächenstaat Europas aufgerufen, die 450 Abgeordneten der Rada zu wählen.

Die Regierungspartei von Präsident Viktor Janukowitsch zeigte sich siegessicher. «Ich habe für Stabilität gestimmt, für eine wirtschaftliche Entwicklung des Landes und dafür, dass bei uns die Menschen besser leben», sagte Janukowitsch.

Seine im russischsprachigen Osten der Ukraine verwurzelte Partei der Regionen machte sich Hoffnung, durch Direktmandate und eine Koalition mit den Kommunisten weiter regieren zu können.

Die EU und die USA hatten kritisiert, dass Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko als wichtigste Gegnerin von Janukowitsch von der Wahl ausgeschlossen wurde. Diese kündigte an, an ihrem Haftort in Charkow abstimmen zu wollen.

Boxer strebt Machtwechsel an

Das markanteste Gesicht der Opposition bei dieser Wahl ist Boxweltmeister Vitali Klitschko, Timoschenkos Unterstützer von damals, der mit seiner Partei Udar (Schlag) einen Machtwechsel anstrebt.

Die Abstimmung gilt als Richtungswahl über den künftigen Kurs der Ex-Sowjetrepublik zwischen der EU und Russland. 3700 ausländischen ausländische Wahlbeobachtern überwachen den Urnengang. Die Wahllokale schliessen um 19.00 Uhr MEZ. Danach werden erste Prognosen erwartet. Letzte Umfragen sahen die Regierung knapp vorne.

(asu/sda)

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