Tintenspuren auch in Schweizer Getränken gefunden
publiziert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 17:32 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 18:07 Uhr

Genf - Ein Konsumentenmagazin des Westschweizer Fernsehens hat in Schweizer Lebensmitteln Spuren des Tintenbestandteils ITX nachgewiesen.

Die gefundenen Verunreinigungen seien aber nicht besorgniserregend.
Die gefundenen Verunreinigungen seien aber nicht besorgniserregend.
ITX war im letzten November in Babymilch in Italien gefunden worden. Die Sendung «À Bon Endendeur» entdeckte in sechs von 42 untersuchten Lebensmitteln Spuren des Fotoinitiators IsopropylThioXanton (ITX), wie sie in der Ausgabe von gestern Abend berichtete. Betroffen waren Milch und Fruchtsäfte.

Wie der stellvertretenden Genfer Kantonschemiker Patrick Edder in der Sendung sagte, ist die ITX-Konzentration in zwei Produkten «erhöht». Es sei klar, dass ITX in Lebensmitteln unerwünscht sei. Kurzfristig gefährde die Substanz die menschliche Gesundheit nicht. Über eventuelle chronische Auswirkungen wisse man aber sehr wenig.

ITX in Nestlé Babymilch

ITX war im vergangenen November in die Schlagzeilen geraten. Spuren des Tinten-Inhaltsstoffs waren in Italien in Babymilch des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé gefunden worden. Die italienische Polizei beschlagnahmte einige Millionen Liter Milch.

Nestlé nahm darauf das Produkt auch in Frankreich, Spanien und Portugal aus dem Handel. Und der schwedische Verpackungshersteller Tetra Pak kündigte an, künftig auf die Verwendung von ITX zu verzichten.

ITX auch in St.Galler Milch

Nach der Affäre nahmen auch die Kantone Waadt, Zürich und St. Gallen Verpackungen auf Verunreinigungen mit ITX unter die Lupe, wie Hans Rudolf Hunziker, der Präsident des Verbandes der Kantonschemiker Schweiz, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Während in der Waadt und in Zürich keine erhöhten Werte festgestellt wurden, enthielt die Verpackung der Milch einer kleinen St. Galler Firma zu viel ITX. Die Werte seien nicht Besorgnis erregend, sagte Hunziker. Aber mit der Firma seien nun Verhandlungen im Gang, um den Missstand zu beheben.

(fest/sda)

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