«Titanic»: Hingebungsvolle Zuwendung sorgt für Skandal
publiziert: Freitag, 9. Apr 2010 / 14:49 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Apr 2010 / 15:27 Uhr

Das deutsche Satiremagazin «Titanic» sorgt mit ihrem aktuellen Cover für erneuten Wirbel. Zu sehen ist Jesus, der anscheinend von einem Priester oral befriedigt wird. Die Kirche klagt.

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Mit dem Titel der aktuellen «Titanic» «Kirche heute» wird auf die Sex-Skandale der Kirche angespielt. Das Bild sorgt für offene Münder bei den Kirchenmitgliedern. Nun muss sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall beschäftigen, wie die Online-Zeitung «20min.ch» berichtet.

Der Titanic-Chef Leo Fischer zeigt sich gegenüber «Meedia» bestürzt: «Wir sind schockiert über die zum Teil anstössigen und jugendgefährdenden Phantasien, die dieser Titel in manchen Hirnen auslöst. Wir von Titanic sehen hier einen Priester, der sich hingebungsvoll einem Kruzifix zuwendet - vielleicht in demütiger Anbetung.» Weiter meinte Fischer zur angespannten Situation, er würde mal abwarten, bis sich das Publikum wieder beruhigt hat.

Der Staatsanwalt Jörg Claude wird kommende Woche noch entscheiden, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird oder nicht. Der Jurist meinte gegenüber «DWDL», dass die Chancen gering stünden, dass ein Prozess entstehen würde.

(ade/news.ch mit Agenturen)

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