Tochter im Inzest-Fall von Amstetten vernommen
publiziert: Freitag, 11. Jul 2008 / 16:17 Uhr

Wien - Im Inzest-Fall im österreichischen Amstetten ist die Tochter erstmals gerichtlich vernommen worden. Die Vernehmung der 42-Jährigen habe an einem geheimen Ort stattgefunden, meldete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Doe Familie kann sich wieder im beschränkten Masse ausserhalb der Klinik aufhalten.
Doe Familie kann sich wieder im beschränkten Masse ausserhalb der Klinik aufhalten.
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Die Befragungen seien noch nicht abgeschlossen. Zum Inhalt der Aussagen würden keine Angaben gemacht, zitierte APA aus Justizkreisen. Auch die Kinder, die der Vater mit seiner Tochter zeugte, sollten möglicherweise vernommen werden, zitierte der «Kurier» einen Behördensprecher.

Die Aussagen sollten auf Band aufgenommen werden. Damit solle es der Familie erspart werden, später im Prozess vor Gericht erscheinen zu müssen.

Unterdessen kann sich die Familie knapp drei Monate nach ihrer Befreiung wieder im beschränkten Masse ausserhalb der Klinik aufhalten, wie der «Kurier» berichtete. Ein 15-jähriges Mädchen, das der 73-Jährige mit seiner eingesperrten Tochter gezeugt hatte, habe einen viertägigen Ausflug mit der Jugendfeuerwehr gemacht, berichtete die Zeitung.

24 Jahre lang im Keller eingesperrt

Die Tochter war von ihrem Vater 24 Jahre lang in einem Keller eingesperrt und regelmässig vergewaltigt worden. Der Vater zeugte mit ihr sieben Kinder, von denen eins kurz nach der Geburt starb. Drei der überlebenden Kinder wurden vom Vater und seiner Frau in ihrem Haus aufgezogen.

Die übrigen drei mussten mit ihrer Mutter in dem Keller leben. Erst die Einlieferung der schwer erkrankten ältesten Tochter der 42-Jährigen ins Spital am 19. April brachte die Tat ans Tageslicht.

(smw/sda)

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