Tod und Verwüstung durch Taifune in Asien
publiziert: Montag, 10. Aug 2009 / 08:09 Uhr

Tokio - Heftige Taifune haben in Asien Dutzende von Menschen in den Tod gerissen und schwere Verwüstungen angerichtet. Im Westen Japans sorgten Ausläufer des Taifuns «Etau» seit der Nacht für sintflutartige Regenfälle, schwere Überschwemmungen und Erdrutsche.

Der Taifun «Morakot» schwächt sich über China nach den Verwüstungen in Taiwan langsam ab. (Symbolbild)
Der Taifun «Morakot» schwächt sich über China nach den Verwüstungen in Taiwan langsam ab. (Symbolbild)
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Mindestens zwölf Menschen in den besonders betroffenen Provinzen Hyogo und Okayama starben, mehrere Menschen wurden laut örtlichen Medien noch vermisst. Unter den Todesopfern sind auch kleine Kinder, wie Medien berichteten.

Mehr als 2000 Menschen suchten Schutz in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Mehrere Wohnhäuser und Geschäfte wurden von den Schlammmassen teils völlig zerstört. Strassen und Autos wurden überflutet.

Tokios Verkehr behindert

Auch in der Hauptstadt Tokio wurde der Berufsverkehr wegen schweren Regens behindert. Derweil zog der vom Pazifik kommende Taifun weiter vor der Küste in nördliche Richtung.

Unterdessen schwächte sich der Taifun «Morakot» über China langsam zu einem tropischen Sturm ab, nachdem er zuvor im Osten des Landes sowie auf Taiwan eine Spur der Verwüstung hinterlassen hatte.

Hunderte Häuser waren laut Medienberichten von heftigem Regen und Überschwemmungen zerstört worden, ein vierjähriger Knabe fand in den Trümmern den Tod. Rund eine Million Menschen an der chinesischen Küste wurden in Sicherheit gebracht.

Schlimmste Überschwemmungen

Zuvor hatte «Morakot» in Taiwan die schlimmsten Überschwemmungen seit 50 Jahren verursacht. Mindestens zwölf Menschen kamen laut örtlichen Medien ums Leben, Dutzende wurden verletzt.

Auf den Philippinen hatte der Sturm ebenfalls schwere Schäden angerichtet. Zehn Bergleute starben am Freitag, als sie unter einer Schlammlawine begraben wurden. Ausserdem kamen während des Taifuns drei französische Bergsteiger und zwei einheimische Führer ums Leben.

(tri/sda)

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