Statistik sinkt stark
Töff- und Velofahrer: Deutlich weniger tödliche Unfälle
publiziert: Dienstag, 25. Mrz 2014 / 12:50 Uhr
Die Zahl der tödlich Verletzten ist stark gesunken. (Symbolbild)
Die Zahl der tödlich Verletzten ist stark gesunken. (Symbolbild)

Bern - Schnee und Regen haben den Töff- und Velofahrern die letzte Saison vermiest. Das hat auch positive Auswirkungen: Die Zahl der tödlich verletzten Zweiradfahrer ist im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken. Allerdings gab es 2013 auf Fussgängerstreifen mehr schwere Unfälle.

2 Meldungen im Zusammenhang
2013 verunglückten 17 Velofahrer tödlich - elf weniger als im Vorjahr. Bei den verunfallten Motorradfahrern sank die Zahl der Todesopfer um 19 auf 55 Personen. Dies geht aus der am Dienstag publizierten Jahresstatistik der Strassenverkehrsunfälle des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) hervor.

Der Rückgang sei vor allem darauf zurückzuführen, dass das schlechte Wetter letztes Jahr die Zweiradsaison verkürzt hat, schreibt das ASTRA. So waren die Wetterverhältnisse bis Ende April noch winterlich, der Herbst war nass, und der Wintereinbruch kam in den Alpen bereits Mitte Oktober.

Auch in Bezug auf alle Strassenverkehrsunfälle konnte der positive Trend der letzten Jahre fortgesetzt werden. 2013 sind auf Schweizer Strassen deutlich weniger Personen schwer oder tödlich verunglückt als im Vorjahr. Die Zahl der Todesopfer sank um 21 Prozent auf 269. 4129 Personen wurden schwer verletzt - 73 weniger als 2012.

Mehr Schwerverletzt auf Fussgängerstreifen

Bei den Fussgängern zieht das ASTRA eine zwiespältige Bilanz. Zwar sind letztes Jahr sechs Fussgänger weniger tödlich verunglückt als im Vorjahr (2013: 69). Im Fünfjahresvergleich stieg die Zahl aber um zwei Prozent. Und die Zahl der schweren Unfälle auf Fussgängerstreifen ist gestiegen.

301 Personen wurden bei Unfällen auf Fussgängerstreifen schwer verletzt, das ist der höchste Stand seit 2007. 21 Personen kamen ums Leben, eine mehr als im Vorjahr.

Unfälle auf Autobahnen: Tiefststand seit 1992

Auf Autobahnen und Autostrassen kam es letztes Jahr zu 1834 Unfällen mit Personenschaden, das ist ein neuer Tiefststand seit 1992. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Todesopfer um sieben Prozent. Der markante Rückgang hat laut ASTRA vor allem damit zu tun, dass im Vorjahr mit dem Carunfall in Siders VS die Zahl der Todesopfer nach oben geschnellt ist. Beim Unfall im Wallis starben 22 Kinder und sechs Erwachsen.

(awe/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reifen für Autos
Reifen für Autos
Publinews Das sollten Autofahrer bei der Wahl der Reifen für die jeweilige Jahreszeit beachten  Das die Wahl der richtigen Reifen einen nicht unwesentlichen Anteil an der Sicherheit auf Europas Strassen hat ist wohl unbestritten. Nicht umsonst investiert die Reifenindustrie jedes Jahr mehrere Millionen an Forschungs und Entwicklungsgeldern um für Fahrzeuge den jeweils bestmöglichen Reifen zu konzipieren. mehr lesen  
Wie Europa seine Autobahnen finanziert  Die Haupturlaubszeit naht und besonders denjenigen, die ins Ausland reisen wollen, empfiehlt sich ... mehr lesen  
Autobahn, Autos, Sonnenuntergang
Die Helme sitzen: Eine Familie auf einer gemütlichen Fahrradtour.
Publinews Sicherheit auf dem Velo  Jährlich verunglücken 16'700 Velofahrer, wie eine schweizweite Unfallstatistik zu berichten weiss. Gäbe es eine ... mehr lesen  
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die ... mehr lesen   1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 12°C 15°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Basel 13°C 15°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 13°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Bern 12°C 14°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Luzern 12°C 15°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Genf 13°C 14°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt
Lugano 15°C 16°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten