Toni Brunner: Schweiz hat keine Führung
publiziert: Samstag, 27. Okt 2012 / 11:33 Uhr
Toni Brunner ist mit der Arbeit des Bundesrats nicht einverstanden. (Archivbild)
Toni Brunner ist mit der Arbeit des Bundesrats nicht einverstanden. (Archivbild)

Seedorf UR - SVP-Präsident Toni Brunner hat zum Auftakt der Delegiertenversammlung in Seedorf UR dem Bundesrat «Schludrigkeit» vorgeworfen. Man vermisse klar definierte Ziele, erkenne keine Strategie. Die Folge seien Schnellschüsse und eine führungslose Schweiz.

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In der Europapolitik des Bundesrates sieht Brunner Konzeptlosigkeit. Auch zum Finanzplatz fehle eine Strategie, die Folge sei der Abbau von tausenden von Arbeitsplätzen. Nun schwappe die Planlosigkeit noch auf die Innenpolitik über. In den parlamentarischen Entscheidungsprozessen würden immer häufiger reguläre Abläufe missachtet, würden Verfahren überstürzt und verkürzt.

Diese Praxis gelte für alle Departemente, betonte Brunner und kritisierte selbst das VBS, das Departement von SVP-Bundesrat Ueli Maurer: Es sei unseriös, dass man sich innert zehn Tagen zur Botschaft zu den Olympischen Winterspielen 2022 mit Bundesausgaben von rund einer Milliarde Franken äussern müsse.

In der Energiepolitik ortet der SVP-Präsident wohl ein Ziel, aber keinen glaubwürdigen Plan. Der Bundesrat präsentiere zwar ein Bündel von Energieideen, doch baue er auf Luftschlösser. Man wisse nicht, wie der Strombedarf im Inland mit Eigenproduktion gedeckt werden könne.

Schneeballsystem Zuwanderung

Statt die Sozialwerke zu sanieren, setze der Bundesrat auf ein Schneeballsystem namens Zuwanderung, so Brunner. Das sei fahrlässig. In der Landwirtschaftspolitik wolle der Bundesrat die Ernährungssouveränität abbauen. In der Raumplanung fokussiere er sich auf die Metropolitanregionen. Arbeitsplätze gehörten aber nicht nur in die Zentren.

An die Adresse von CVP und SP fragte Brunner, ob sie noch dem eigenen Land verpflichtet seien. Die CVP feiere den 100. Geburtstag und müsse mangels profilierter Persönlichkeiten in den eigenen Reihen als Hauptredner einen Deutschen, Heiner Geissler, einladen.

Die SP müsse man vorab im Ausland suchen. Hintertreibe sie nicht gerade den Finanzplatz Schweiz in Brüssel oder Berlin, so finde man SP-Präsident Christian Levrat derzeit bei Barack Obama.

(bert/sda)

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Die Popularität des Bundesrates hat zum Teil markant nachgelassen.
Asylland Schweiz
Genau Toni Brunner, und warum hat die Schweiz keine Führung, dann setzen Sie mal diese Justizbundesrätin Somoruga, oder wie sie heisst ab, die gehört überhaupt nicht in den Bundesrat. Die macht aus der Schweiz ein richtige Asylland. Diese Barbiedollbundesrätin sollte nun all die Asylanten, die sie hereinbringt, in Ihr protziges Heim unterbringen.
(:-))
Ich bin nicht Teilnehmer eines Castings, aber Sie dürfen sich selbstverständlich jederzeit als Juror betätigen. Es entspricht Ihrem Naturell.

Nebenbei: ich fand den gut. Jedenfalls nicht schlechter als Ihre SVP-Sprüche mit den vielen eindeutig zweideutigen Anspielungen. Da hätte jeder Juror auch längst das Rennen abwinken müssen. Gell, Thomy;-)
keinschaf aus Henau ...
... das war jetzt aber gerade sackschwach gewesen ... das u.a. mit dem "einen blasen" (:-(()
Gut da gebe ich Ihnen wirklich recht
Manchmal sitze ich wirklich vor den Unterlagen und denk.... was zum Henker soll ich da jetzt sagen..... oder wie meinen die das jetzt.... Aber mein Schluss ist dann halt ein anderer als der Ihre. Ich versuche trotzdem eine Meinung zu finden und die dann auch zu vertreten in dem ich meine Stimme abgeben.

Und ja, ich bin mir der Verantwortung sehr bewusst.
Denken Sie daran...
...wer die Macht hat, hat auch die Verantwortung dafür...

Ich würde/könnte tatsächlich nicht viel schlaues abstimmen. Derzeit wäre der verantwortungsbewusste und nicht kurzfristig denkende vollkommen damit beschäftigt, die vielen Vorlagen, die von Furzidee bis Katastrophe reichen, abzulehnen, sowie die Wahlen zu boykottieren, da Nichtwahl noch immer das kleinste Uebel ist, wenn die Auswahl nur vom Teufel bis zum Beelzebub reicht.
Und bitte, gern geschehen.
Ich habe die Macht!!!
Vielen Dank keinschaf. Mit Ihrer Verweigerung haben Sie und andere mir, die Macht in diesem Land gegeben. Ich stimme nämlich ab und ich gehe wählen. :-) Ihre Verweigerung ist jetzt kein Beinbruch, sooo viel schlaues würden Sie sowieso nicht abstimmen. Also DANKE für die Macht. So wird das schon gut mit meiner Schweiz.

Ihnen auch ein schönes Wochenende.
Die SVP und 60% der Bürger.
...haben sich aus der "Bundespolitik" verabschiedet. Das ist auch das einzig kluge, was man diesen Politfritzen in Bern mitsamt ihrem dämlichen Wählerpack noch zubilligen kann: den Abschied.

"mit andern zusammenarbeiten"...

Pff... meinen Sie etwa solche wie Sie, Kassandra und co.? Nein danke, Steson. Da nützt auch alles nette Heucheln nix mehr. Ich spare mir die Adjektive. Sie können sie sich dazu denken.
Schönes Wochenende.
Brunnerscher Rundumschlag
Ein typischer SVP Brunner Tag. Viel Luft und wenig Inhalt. Die SVP hat sich sowieso schlicht aus der Bundespolitik verabschiedet. Könnten Sie Kompromisse finden, mit andern zusammenarbeiten, könnten sie ja Einfluss nehmen. Das scheinen sie aber nicht mehr zu wollen. Also motzt man etwas herum und lässt die andern die Arbeit machen. Vieles was er kritisiert waren klare Volksentscheide.....
Lerat als "Ethnologe"
Er käme sich vor, wie ein Ethnologe, lässt er verlauten.
Seltsam, mir kam er schon lange so vor.

Könnte jetzt nicht irgendeine Egozentrikerin unter den Hotelangestellten zu ihm ins Zimmer, ihm einen blasen und ihn dann wegen sexueller Belästigung verzeigen?
Das ist doch bei Sozis schon fast Tradition bei US-Besuchen und würde ihn uns für viele Jahre vom Leib halten.
Bundesrat
Vollkommen recht. Aber was soll man tun als Einzeler um einem solchen Bundesrat die Leviten zu lesen. Dieser hört nicht einmal mehr aufs Volk, siehe Widmer-Schlumpf, mafiös, oder Sommaruga, Asylwesen verzögern.Alle Kopfnicker und Weichspüler. Keinen Auftritt und dann diese Kleidungen und Taschen!
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