Toni Livers erneut stark
publiziert: Samstag, 16. Dez 2006 / 17:17 Uhr / aktualisiert: Samstag, 16. Dez 2006 / 17:35 Uhr

Toni Livers ist drauf und dran, sich in der erweiterten Weltspitze zu etablieren. Der 23-jährige Bündner belegte in La Clusaz im Massenstart-Rennen über 30 km Skating den 20. Platz.

Toni Livers sorgte für den einzigen Schweizer Lichtblick.
Toni Livers sorgte für den einzigen Schweizer Lichtblick.
Livers sorgte im gebeutelten Swiss-Ski-Team für den Lichtblick.

Tobias Angerer und Virpi Kuitunen feierten ihren jeweils siebten Weltcupsieg. Für den Deutschen war es der erste in dieser Saison, für die Weltcup-Leaderin aus Finnland schon der dritte in Serie.

Im Schweizer Team läuft es vor allem den Frauen schlecht. Seraina Mischol (39.), Natascia Leonardi Cortesi (40.) und Seraina Boner (45.) büssten über 15 km mehr als zweieinhalb Minuten auf die Spitze ein. «Im Skating-Bereich gehören unsere Frauen im Moment eigentlich nicht in den Weltcup», sagte Cheftrainer Giachem Guidon. Das Team wird auch von gesundheitlichen Problemen geplagt.

Laurence Rochat ist krank und kann in La Clusaz nicht starten. Damit wird heute keine Schweizer Frauen-Staffel dabei sein. Eine letzte Chance, den für die WM-Qualifikation geforderten 8. Platz doch noch zu schaffen, bietet sich Anfang Februar in Davos. Sollten die Schweizerinnen die Hürde nehmen, wäre das eine Überraschung.

Kaum Alternativen

Besser sind die Aussichten der Männer -- obwohl mit Thomas Diezig ein Weltcup-Athlet krank und mit Christian Stebler ein anderer völlig ausser Form ist. Guidon vertraut heute auf das Quartett Reto Burgermeister/Toni Livers/Gion-Andrea Bundi/Remo Fischer. «Alternativen habe ich kaum», sagte Guidon. Trotzdem liegt der 8. Platz im Optimalfall drin.

Livers profitierte auch gestern von seiner hervorragenden Verfassung, Bundi verpasste die Punkte bei seinem erst zweiten Weltcup-Einsatz des Winters relativ knapp, Fischer gab nach falscher Skiwahl auf Wunsch von Guidon auf, um die Kräfte für die Staffel aufzusparen.

Livers an der Tour de Ski?

So konnte Guidon nach den Massenstart-Rennen auf der Haben-Seite nur den 20. Platz von Livers verbuchen. Der Grenzwächter war im Weltcup erst einmal besser -- vor elf Monaten als 14. in Oberstdorf. Auch am Mittwoch hatte Livers mit Rang 21 in Cogne gezeigt, wozu er fähig ist. Guidon würde seine aktuelle Nummer 1 gerne an die Premiere der Tour de Ski schicken, muss den Athleten allerdings noch davon überzeugen.

Die Tour de Ski ist auch das erste grosse Saisonziel von Tobias Angerer. Der Weltcup-Gesamtsieger des letzten Winters bewies mit dem ersten Saisonsieg, dass der Formaufbau im Hinblick auf das Highlight über den Jahreswechsel stimmt. Mit Axel Teichmann (5.) und René Sommerfeldt (8.) überzeugten auch die zwei früheren deutschen Weltcup-Gesamtsieger.

Erster Weltcup-Podestplatz

Dem Antritt des Teamkollegen im zweitletzten Anstieg waren sie allerdings nicht gewachsen. Ausser zwei Russen liessen sich alle Konkurrenten vorentscheidend distanzieren. Auf der Zielgeraden verwies Angerer Alexander Legkow und Jewgeni Dementjew dann auf die Ränge 2 und 3. Für Legkow war es der erste Weltcup-Podestplatz.

Das galt auch für Riitta Liisa Roponen, die hinter ihrer Landsfrau Kuitunen Zweite wurde. Kuitunen, eine Spezialistin für kürzere Rennen in der klassischen Technik, gewann erstmals auf Stufe Weltcup ein Rennen, das länger als 10 km war und in der Skating-Technik gelaufen wurde. Den Vorsprung im Weltcup konnte Kuitunen gleich um 100 Punkte ausbauen, weil Verfolgerin Marit Björgen (No) pausierte.

(fest/Si)

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