Leichtathletik
Topfavorit David Rudisha ungefährdet
publiziert: Dienstag, 30. Aug 2011 / 14:20 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 30. Aug 2011 / 15:21 Uhr
David Rudisha. (Archivbild)
David Rudisha. (Archivbild)

David Rudisha wurde an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu seiner Favoritenrolle gerecht. Der Kenianer lief über 800 m überlegen zu Gold.

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Der Weltrekordhalter siegte in 1:43,91 Minuten vor Abubaker Kaki aus dem Sudan und Juri Borsakowski aus Russland. Zehn Jahre nach André Bucher gewann Rudisha überlegen. Er trat wie Bucher als Favorit an und sicherte sich wie der Schweizer in Edmonton den Sieg als Frontrunner. Der Weltleichtathlet des Jahres 2010 setzte sich in der zweiten Runde ab.

Hinter ihm kämpften Abubaker Kaki und Juri Borsakowski um Silber und Bronze, der Sudanese fing den Russen noch ab. Rudisha gewann den 24. Endlauf in Folge. Seine eindrückliche Serie hatte nach den Weltmeisterschaften in Berlin begonnen. In der deutschen Hauptstadt trat er bereits als Emporkömmling an, scheiterte allerdings in den Halbfinals.

Im Stabhochsprung der Frauen kassierte Jelena Isinbajewa wie schon vor zwei Jahren in Berlin eine Niederlage. Die zweifache russische Olympiasiegerin übersprang lediglich 4,65 m und musste mit dem enttäuschenden 6. Rang vorlieb nehmen. Gold sicherte sich die Brasilianerin Fabiana Murer (4,85) vor der überraschenden Deutschen Martina Strutz (4,80) und Swetlana Feofanowa (Russ/4,75).

Jessica Ennis wurde derweil als "Leichtathletik-Königin" entthront. Die britische Siebenkämpferin musste sich mit 6751 Punkten der Russin Tatjana Tschernowa (6880) klar geschlagen geben. Dritte wurde die Deutsche Jennifer Oeser. Gold im Diskus der Männer ging an den deutschen Titelverteidiger Robert Harting.

Über 400 m verpasste LaShawn Merritt die erfolgreiche Titelverteidigung. Der Amerikaner baute zum Schluss zu stark ab und liess Kirani James (Grenada/44,60) passieren. Eine starke Leistung zeigten Belgiens Borlée-Brüder. Der Europameister Kevin lief zu Bronze (44,90), Jonathan wurde Fünfter.

Im Steeplerennen der Frauen gewann Julia Saripowa in der Jahresweltbestzeit von 9:07,03 Minuten. Die Russin ist bereits Europameisterin.

 

 

(fkl/Si)

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