Mindestens 4 Opfer
Tote bei Explosionen in Jakarta
publiziert: Donnerstag, 14. Jan 2016 / 06:54 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 14. Jan 2016 / 10:32 Uhr

Jakarta - Nach dem Anschlag in der indonesischen Hauptstadt Jakarta hat die schwer bewaffnete Anti-Terror-Polizei ihren Einsatz beendet. Das teilte die Polizei am Donnerstag nach stundenlanger Krisenlage mit.

1 Meldung im Zusammenhang
Gerüchte, dass sich Attentäter in Gebäuden verschanzten und womöglich Geiseln festhielten, bestätigten sich nicht. "Alles ist unter Kontrolle. Wir hoffen, die Bevölkerung bleibt ruhig und wachsam gegenüber möglichen Drohungen", sagte der Minister für Sicherheitsfragen, Luhut Pandjaitan, vor Journalisten.

Pandjaitan sprach von fünf Angreifern, die getötet worden seien. Zudem seien ein niederländischer und ein indonesischer Zivilist getötet worden. Fünf Polizisten, ein ausländischer Zivilist und vier Indonesier seien verletzt worden, erklärte die Polizei. Wer hinter den Anschlägen steckte, war weiterhin unklar.

Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass sich am Donnerstag mindestens zwei Angreifer selbst in die Luft gesprengt hätten. Die Attentäter hatten nahe einem Einkaufszentrum im Zentrum Jakartas mehrere Sprengsätze gezündet.

Ein Augenzeuge berichtete, ein bewaffneter Täter habe ausserdem vor einem Starbucks-Café gegenüber dem Einkaufszentrum das Feuer eröffnet. Den Tätern gelang zunächst die Flucht.

Präsident: "Terrorakte"

Indonesiens Präsident Joko Widodo sprach von "Terrorakten" und verurteilte den Anschlag. Nach Angaben der indonesischen Polizei hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor den Bombenexplosionen in Jakarta eine rätselhafte Drohung ausgesprochen. Ob die Terrormiliz allerdings tatsächlich hinter dem Anschlag steckt, ist noch offen. Die Ermittlungen laufen.

Indonesien, das Land in dem weltweit zahlenmässig die meisten Muslime leben, war in den Jahren 2000 bis 2009 Ziel mehrerer schwerer Bombenanschläge. Allein bei einem Attentat auf der Ferieninsel Bali wurden im Jahr 2002 insgesamt 202 Menschen getötet. Seither gehen die Behörden hart gegen Extremisten vor.

Das Nachbarland Malaysia erhöhte nach den aktuellen Vorfällen in Jakarta die Sicherheitsmassnahmen für öffentliche Plätze und an der Grenze. Im Land herrsche nun die höchste Sicherheitsstufe, teilte die Polizei mit.

(sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Jakarta - An den blutigen Terroranschlägen in Indonesien waren mindestens zwei bekannte Extremisten beteiligt. Gibt es weitere ... mehr lesen
Es...
ist zu befürchten, dass der nächste Anschlag auch in Europa in Kürze erfolgen wird. Hunderttausende Unregistrierte sind da, die Grenzen sind weit offen. Auch die Leute, die Europa, ihre Menschen und deren Lebensweise hassen sind schon in Massen hier. Waffen werden quer durch ganz Europa kutschiert und niemand unternimmt etwas für die Sicherheit. Man macht einfach weiter wie bisher. Die Schuldige stehen hierfür bereits heute eindeutig fest.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 17
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene Offensive zurückzuschlagen, seien gescheitert. mehr lesen   1
Russland und Westen kooperieren bei Syrien-Hilfe Berlin - Russland und westliche Staaten arbeiten bei der humanitären ... 1
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
  • Kassandra aus Frauenfeld 1778
    Blödsinn! Das Schaf ist selbst daran Schuld, dass es vom Wolf gerissen wird, ... Mi, 01.06.16 00:50
  • Pacino aus Brittnau 731
    Radikale führen immer . . . . . . in die Sackgasse. Es ist auch die Linke, die die AfD gefördert ... Di, 31.05.16 07:36
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 17°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Basel 16°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
St. Gallen 15°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 15°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 15°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Genf 14°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
Lugano 19°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten