Tote bei Gefechten in Kaschmir
publiziert: Montag, 20. Mai 2002 / 12:23 Uhr

Muzaffarabad - Bei einem Gefecht zwischen indischen und pakistanischen Soldaten sind in Kaschmir offiziellen Angaben zufolge drei pakistanische Zivilisten getötet worden.

In der Nacht habe die indische Armee im südlichen Bereich der Waffenstillstandlinie die pakistanische Seite Kaschmirs mit Granatwerfern beschossen, sagte ein Regierungsvertreter. Das Gefecht in der Nähe von Bhimber habe eineinhalb Stunden gedauert.

"Das Dorf stand unter schwerem Beschuss und Bewohner haben uns mitgeteilt, dass drei Menschen getötet wurden", sagte er. Acht Zivilisten seien verletzt worden.

Es war der vierte Tag in Folge, an dem es in Kaschmir zu Gefechten zwischen indischen und pakistanischen Soldaten kam. Dabei wurden in der Himalaja-Region zehn Menschen getötet und 52 verletzt.

Aus Furcht vor einem weiteren Krieg mit dem Nachbarstaat Indien brach die pakistanische Börste zum Handelsauftakt am Montag um fast sechs Prozent ein.

Nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur PTI flohen seit Donnerstag 12'000 Menschen aus dem pakistanisch-indischen Grenzgebiet in der Himalayaregion.

Indien und Pakistan haben bereits zwei Mal Krieg um die Region geführt, aus dem ersten Krieg stammt die Waffenstillstandslinie. Beide Staaten sind im Besitz von Atomwaffen.

In dieser Gegend sind in den vergangenen eineinhalb Tagen zehn Menschen bei Grenzgefechten getötet und 41 verletzt worden. Die Spannungen zwischen den Nachbarn haben sich zusätzlich verstärkt, nachdem in der vergangenen Woche drei Männer ein Armeelager auf der indischen Seite Kaschmirs angegriffen und mehr als 30 Menschen getötet hatten.

Indien hat dafür mit Vergeltung gedroht. Es wirft Pakistan vor, Gruppen zu unterstützen, die für eine Loslösung des indischen Teils Kaschmirs kämpfen. Pakistan weist die Vorwürfe zurück.

Die beiden Länder haben seit Anfang des Jahres rund eine Million Soldaten an Waffenstillstandslinie und Grenze mobilisiert.

(sk/sda)

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