Tote bei neuer Gewalt in Afghanistan
publiziert: Samstag, 26. Aug 2006 / 15:53 Uhr

Kandahar - Bei Kämpfen im Süden Afghanistans sind mindestens 13 Rebellen getötet worden.

Den Isaf-Truppen stehen neben Taliban auch Warlord-Kämpfer gegenüber.
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Die NATO-geführte Internationale Afghanistan-Schutztruppe (ISAF) tötete mindestens sieben Menschen, als sie deren Konvoi bombardierte, wie die ISAF mitteilte. Bei der Attacke in der Provinz Helmand seien sieben Fahrzeuge zerstört worden. Die Aufständischen hätten einen Angriff auf die NATO in der Region vorbereitet, hiess es weiter. Als Aufständische bezeichnet die NATO sowohl radikalislamische Taliban als auch Drogenhändler und gewaltbereite Kämpfer regionaler Warlords.

In der Provinz Sabul starben nach Polizeiangaben mindestens sechs Rebellen bei stundenlangen Gefechten mit den afghanischen Sicherheitskräften. Zuvor hatten die Aufständischen demnach einen Polizeiposten angegriffen.

Stundenlange Gefechte

Bei einem ähnlichen Vorfall in der Provinz Ghasni kam es ebenfalls zu stundenlangen Gefechten zwischen Polzei und mutmasslichen Taliban- Kämpfern, wie die örtliche Polizei mitteilte.

Bei Kämpfen im Osten des Landes starben am Freitag zwei französische Soldaten. Seit September vergangenen Jahres verlor Frankreich sieben Soldaten in Afghanistan.

Taliban-Hochburg

Erst Ende Juli hatte die ISAF ihren Kommandobereich auf den Süden Afghanistans ausgeweitet. Seither wurden bereits zahlreiche ISAF- Soldaten getötet.

Der Süden Afghanistans ist eine Hochburg der radikalislamischen Taliban, die Ende 2001 im Zuge der US-geführten Invasion von der Macht in Kabul vertrieben wurden.

(ht/sda)

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