Totenzahl der Selbstmordanschläge in Erbil steigt auf 110
publiziert: Mittwoch, 4. Feb 2004 / 13:19 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Feb 2004 / 13:35 Uhr

Erbil - Die Zahl der Toten nach den Anschlägen in der nordirakischen Kurdenstadt Erbil vom Sonntag ist auf 110 gestiegen. Das berichtete ein Vertreter der in Erbil ansässigen kurdischen Regionalregierung.

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Damit war der doppelte Selbstmordanschlag auf die Büros der beiden Kurdenparteien das bisher folgenschwerste Attentat in Irak seit dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein im vergangenen April.

Mehr als 200 Menschen waren dabei zum Teil schwer verletzt worden, als die beiden Selbstmordattentäter bei einem Empfang zum islamischen Opferfest ihre Sprengstoffgürtel zündeten. Einige der Verletzten kämpfen in den Spitälern laut einem Sprecher immer noch um ihr Leben.

Der bislang schlimmste Anschlag war das Attentat auf den schiitischen Religionsführer Mohammed Bakr el Hakim im vergangenen August in Nadschaf gewesen. Dabei waren fast 100 Menschen ums Leben gekommen.

Derweil ist südlich von Bagdad ein US-Soldat ist bei der Suche nach Sprengfallen durch einen explodierenden Sprengsatz getötet worden. Ein weiterer Soldat wurde bei der Detonation am Dienstag nahe der Ortschaft Iskandarija verletzt.

Im Westen Iraks erlitten zwei weitere US-Amerikaner bei Haditha Verletzungen durch eine Landmine. In der Region hatten US-Soldaten zuvor am Strassenrand fünf Sprengsätze aufgespürt und entschärft.

Zwei irakische Zivilisten wurden nach Militärangaben in der Nacht bei einem Feuergefecht zwischen Aufständischen und Soldaten östlich der westirakischen Stadt Ramadi verletzt.

(fest/sda)

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